436 | Das Handelsblatt bringt es auf den Punkt: In Deutschland gibt es entschieden zu wenig Studienangebote für Berufstätige. Die Nachfrage ist zwar da, aber das Angebot nicht. In Australien studieren 42 Prozent berufsbegleitend, in Deutschland nicht einmal 17 Prozent. In den USA sind es 35 Prozent.
»Eine reelle Chance, Studium und Beruf zu verbinden, gebe es nur beim Fernstudium und den berufsbegleitenden Modellen. Diese umfassen in Deutschland jedoch gerade mal fünf Prozent der Studenten«, so die renommierte Wirtschaftszeitung.
Und der entscheidende letzte Absatz des Artikels weist uns den Weg:
»Um auch deutsche Hochschulen auf Trab zu bringen, will Bildungsministerin Annette Schavan 2009 einen Wettbewerb starten: Er soll Unis und Fachhochschulen motivieren, „passgenaue Angebote für Berufstätige“ zu entwickeln. Allerdings gibt es Zweifel, ob das auf breiter Front gelingt: „Für staatliche Hochschulen ist die Aufgabe, andere Studienformen als das Vollzeitstudium einzuführen, eine zu große Herausforderung“, meint Waltraud Kreutz-Gers, Abteilungsleiterin für Hochschulmanagement im Wissenschaftsministerium NRW. Daher komme hier „privaten Hochschulen eine bedeutende Rolle zu“.«
Sic!
This entry was posted on Donnerstag, Mai 1st, 2008 at 00:00 and is filed under Hochschulen, E-Learning. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.
