075 | Eine Woche im Rheinland, so ganz ohne die frische Nordseebrise, die stets alle wirren Gedanken und unbrauchbaren Ansätze mit leisem Nachdruck wegpustet – und dann ein Besuch im Umland der deutschen Hauptstadt. Wir steigen aus dem Auto und trauen unseren Augen nicht: plötzlich sind wir in Holland! Mitten im brandenburgischen Potsdam: Holzschuhe. »Friesland!« Die Herzchen auf dem untersten Paar auf dieser Leiter symbolisieren die Provinz Fryslân.
Da reibt man sich doch erst einmal die Augen. Halluzinationen? Nein, denn die passen nicht aufs Foto. Bin ich schon im »Second Life«, dem Leben im Tode angekommen? Auch nicht – denn Avatare gab es nur im Flugzeug zwischen Köln und Berlin auf den Bildschirmen, als uns die allseits bekannten Sicherheitsvorkehrungen im Look & Feel von »Second Life«, auf dem technischen und gestalterischen Level von 1999, präsentiert wurden.
Das »Holländische Viertel« hat uns in den Bann gezogen. Ich bin mir sicher: die Fassaden sehen ziemlich original aus - aber die Fenster sind schon wieder typisch deutsch…
Viele kleine Geschäfte finden sich dort, die alle auch sonntags geöffnet haben. Denn dieses »Holländische Viertel« ist eine echte Touristenattraktion.
Das europaweit einzigartige Bauensemble wurde zwischen 1734 und 1742 für holländische Handwerker erbaut, die König Friedrich Wilhelm I. – der Soldatenkönig – nach Potsdam geholt hatte.
Und überall können wir die herrlichen alten Villen von Potsdam bestaunen. An einer Straßenecke stoßen wir zufällig auf die Zentrale einer brandneuen privaten »University«.
Eine feine Adresse!
Nun müssen sie aber auch mal was draus machen… ![]()
Good luck, guys!
This entry was posted on Sonntag, März 4th, 2007 at 23:30 and is filed under Hochschulen, Friesland, Niederlande, Reisen, Berlin, Potsdam. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.



…allein wegen der schönen Häuser sollte man nach Holland ziehen…! Sieht verdammt schön aus…, mit soviel Charme etc.!