Neue Publikation zum Mediendesign.

22. Okt. 2007 von Martin Gertler

Endlich ist es erschienen: Buch Nr. 1 der Reihe »Kölner Akzente zum Mediendesign«. Bei Amazon ist es bereits bestellbar; im Laufe dieser Woche werde ich es zusammen mit den anderen Autoren frisch gedruckt in Händen haben.

Mediendesign spricht oftmals mehrere Sinne und Wahrnehmungsfelder an. Eine Botschaft oder eine Geschichte wollen vermittelt und ein spürbares Erleben soll angestoßen werden. Daher sind Mediendesigner die »Architekten der medialen Kommunikation«: Sie planen und begründen ihre Planung – und setzen sie um.

»Design kann man lesen!«

Mit dieser Buchreihe will der Fachbereich Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule Köln aktuelle Einblicke in verschiedene Überlegungen zu medialer Kommunikation geben.

Wir stellen dafür geeignete Ansätze zur Diskussion und thematisieren Brückenschläge zu benachbarten Gebieten des Designs und der Kommunikationswissenschaft.

Das Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort – Design kann man lesen! (Martin Gertler)
  • Bewegtes bewegt – Laufbilder und Emotionen (Gisela Schmalz)
  • Der Gefühlte Raum (Sonja Niemann)
  • Das Gesetz der Geschlossenheit (Ansgar Eidens)
  • Charakteranimation in 3D – Die Zukunft des Films? (Alexander Commer)
  • Der ungewisse Grund der Kommunikation (Hermann Rotermund)
  • Wieviel Wissenschaftlichkeit verträgt Design? (Martin Gertler)
  • Emotion und Motivation beim Lernen mit dem Computer (Stefan Ludwigs)

Das Vorwort

Die bewegten Bilder, der virtuelle Raum, das unübersehbare Plakat, die eindringlichen Grafiken, der subtile Sound – alle effektiv eingesetzten Werkzeuge der Mediendesigner bieten den Rezipienten auf je eigene Weise ansprechende, »lesbare« Informationen. Das geschieht oft für mehrere Sinne und Wahrnehmungsfelder zugleich.

An der Rheinischen Fachhochschule Köln denken wir seit Beginn unseres Studiengangs Mediendesign im Jahr 2004 ständig akademisch und praktisch darüber nach, wie wir Kommunikation mit Medien optimal planen und gestalten können. Dazu gehört immer auch die Frage, welche der vielen aus der Abstraktion gewonnenen Modelle und bewährten Wege hilfreich sind. Von diesen zahlreichen Gesprächen und Überlegungen haben wir inzwischen so manches protokolliert und inzwischen auch für Sie aufgeschrieben.

Einiges davon haben Sie nun als eine erste Ausgabe unserer Buchreihe in der Hand – ein Lesebuch mit hoffentlich vielen interessanten Texten. Es möchte in und aus der Medienhauptstadt am Rhein »Kölner Akzente« setzen und unser Nachdenken über Mediendesign für Sie »lesbar« machen.

Begleiten Sie unsere Wege gern ebenso aktiv wie wir Ihre!

Martin Gertler
im Namen der Herausgeber


Damit ist das Werk genau rechtzeitig zum Forum Mediendesign (27. Oktober) erschienen.

Herzlichen Dank allen, die das Zustandekommen und das Erscheinen dieses Buchs möglich gemacht haben!



Vielleicht interessiert Sie auch:

Medienethik für das Medienmanagement.
Die Auswirkungen der Medienkonvergenz und des veränderten Mediennutzungsverhaltens lassen die Medienethik als Steuerungsinstrument der Mediensysteme zunehmend sinnvoll werden....
»Wahrheit? Definiere ich nicht.«
Die besondere, landestypische Mischung aus Charme und Sturheit hatte sich der Österreicher Paul Watzlawick bis ins hohe Alter bewahrt. Am 31. März 2007 starb er im Alter von 85 Jahren in seinem Haus in Palo Alto, Kalifornien....
Ferienlektüre.
Eine spannende philosophische Auseinandersetzung zu humanistischen Fragen....



Design, Studium