Crossmedia für TransFair.

18. Mrz. 2008 von Martin Gertler

Medi­en­de­sign-Stu­die­rende des 6. Semes­ters der RFH Köln sorg­ten in ihrer vor­le­sungs­freien Zeit für Gestal­tung und Rea­li­sa­tion von cross­me­dia­ler Wer­bung für »Trans­Fair«, einen Zer­ti­fi­zie­rer für fair gehan­delte Pro­dukte mit Sitz in Köln.

V.l.n.r.: Chris­tian Zei­ler, René Adrian, Felix Kel­len­ter, Ste­phan Lie­bertz, TransFair-Geschäftsführer Die­ter Over­ath, Katha­rina Geh­ring, Mark Rickert

Geschäfts­füh­rer und Stu­den­ten kleb­ten gemein­sam das erste Pla­kat, das nun auf die »Lie­be­voll«-Aktion auf­merk­sam machen soll. Für »Trans­Fair« ist es die erste Wer­be­kam­pa­gne zuguns­ten des Sie­gels, das für fair gehan­delte Pro­dukte ver­ge­ben wird.

Kaf­fee­boh­nen son­nen sich in Lie­ge­stüh­len, Bana­nen schau­keln in der Hän­ge­matte und Pflänz­chen Rosa misst schon 22 cm – dies sind die Motive der ers­ten Wer­be­kam­pa­gne von TransFair.

»Die Motive stel­len auf ori­gi­nelle Art die Pro­dukt­für­sorge der Fairtrade-Produzenten in den Vor­der­grund«, erklärt Geschäfts­füh­rer Die­ter Over­ath. »Eine Für­sorge, die letzt­lich auch dem Geschmack der Fairtrade-Produkte zu gute kommt.«

Von dem fai­ren Kon­sum pro­fi­tie­ren die Pro­du­zen­ten­ko­ope­ra­ti­ven in Afrika, Latein­ame­rika und Asien: Sie erhal­ten durch fest­ge­legte Min­dest­preise und Fairtrade-Prämien die Mög­lich­keit, ihre Gemein­schaft aus eige­ner Kraft zu stär­ken und ihre Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen nach­hal­tig zu verbessern.

Zeit­gleich mit der Pre­mière der Pla­kate ging die Web­site www.liebevoll.info online. Auf unter­halt­same Art und inter­ak­tive Weise stellt der Inter­net­auf­tritt die Welt des Kaf­fees und der Bana­nen vom Anbau über die Wei­ter­ver­ar­bei­tung bis hin zum Ver­brau­cher hier­zu­lande vor.

Stu­dent Mark Rickert fasst für die Gruppe zusam­men: »Für uns war diese Crossmedia-Kampagne eine sehr wich­tige Erfah­rung. Die Pro­jekt­ar­bei­ten inner­halb der Hoch­schule behal­ten ja meist ihren Labor-Charakter; nun aber waren wir uner­war­tet – infolge einer ähnlich ange­leg­ten Pro­jekt­ar­beit im 4. Semes­ter – für die ›Liebevoll‹-Kampagne von Trans­Fair ein­ge­la­den wor­den und konn­ten sogleich eine Kam­pa­gne rea­li­sie­ren, die seit März 2008 nahezu jeden erreicht – durch Anzei­gen­schal­tun­gen etwa in ›Bri­gitte‹, ›Spie­gel‹ und ›Stern‹ oder eben auch über das Internet.«

Als unab­hän­gige Orga­ni­sa­tion han­delt Trans­Fair e. V. nicht selbst mit Waren, son­dern ver­gibt das Fairtrade-Siegel für fair gehan­delte Pro­dukte. Trans­Fair wird von 36 Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen unter­stützt. Der­zeit bie­ten in Deutsch­land 110 Lizenz­neh­mer rund 800 Fairtrade- Pro­dukte an, die in 30.000 Geschäf­ten und Welt­lä­den erhält­lich sind. Die Pro­dukte stam­men aus 632 Pro­du­zen­ten­grup­pen in 58 Län­dern auf der gan­zen Welt.

Medi­en­de­sign an der RFH.

Der Bachelor-Studiengang Medi­en­de­sign der RFH wurde von mir 2005 zur Akkre­di­tie­rung geführt und vom Land Nordrhein-Westfalen staat­lich geneh­migt. Er star­tete erst­mals zum Win­ter­se­mes­ter 2005 und führt zum Abschluss »Bache­lor of Arts in Media Design«. Im Jahr 2004 hat­ten bereits die ers­ten Mediendesign-Studierenden an der RFH ihren Diplom­stu­di­en­gang aufgenommen.

Inzwi­schen haben sich mehr als 300 Stu­die­rende für das Mediendesign-Studium an der RFH eingeschrieben.

Mei­nen Stu­den­ten herz­li­chen Glück­wunsch zu die­sem gelun­ge­nen Pro­jekt – möge es Euch hel­fen, am Markt des Medi­en­de­signs wei­ter­hin gut Fuß zu fassen!



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Zum Schluss.
»Pre­sen­ta­tion Day«: alle Semes­ter­grup­pen kamen mit ihren jewei­li­gen Pro­jekt­ar­bei­ten zusam­men und prä­sen­tier­ten die Ergebnisse....



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