Martin Gertler | 19. März 2008, 00:00 Uhr

414 | Es wird Zeit, über die Bedeutung dieser Woche und des Osterfestes nachzudenken.

iTunes-Channel des Kreuzwegs in Liebfrauen / Frankfurt

Die Bildtafeln von Hetty Krist in der Frankfurter Liebfrauen-Kirche schlagen eine Brücke zwischen dem Alltag der Menschen und dem Kreuzweg.

Aus ihren Bildern, den Texten von Br. Erich Purk und meiner Musik entstanden Videomeditationen - vierzehn Stationen plus einer, dem Auferstehungszyklus zur Osternacht…

Das Eröffnungsvideo.

Alle Filme im Quicktime-Format in deutlich besserer Auflösung

1. Station: Jesus wird verurteilt
Einführung und Meditation zur ersten Kreuzweg-Station

2. Station: Jesus nimmt sein Kreuz auf sich
Bilder und Gedanken zur zweiten Kreuzweg-Station

3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
Meditation zur dritten Kreuzweg-Station

4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter
Bilder und Gedanken zur vierten Kreuzweg-Station

5. Station: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
Meditation zur fünften Kreuzweg-Station

6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
Betrachtung zur sechsten Kreuzweg-Station

7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
Gedanken zur siebten Kreuzweg-Station

8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen
Bilder und Anregungen zur achten Kreuzweg-Station

9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz
Betrachtung zur neunten Kreuzweg-Station

10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt
Meditation zur zehnten Kreuzweg-Station

11. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt
Bilder und Gedanken zur elften Kreuzweg-Station

12. Station: Jesus stirbt am Kreuz
Meditation zur zwölften Kreuzweg-Station

13. Station: Jesus wird vom Kreuz genommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt
Betrachtung zur dreizehnten Kreuzweg-Station

14. Station: Jesus wird ins Grab gelegt
Meditation zur vierzehnten Kreuzweg-Station

15. Der Auferstehungszyklus
Meditation zur Auferstehung

Die Musik der Filme

Decision

Repetitio

Droom Een

Alle verwendeten Musiktitel habe ich selbst komponiert und produziert.

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357 | Erfolgsautor Stephen Covey hat in den letzten Jahren mit seinen »7 Wegen zur Effektivität« viele Menschen erreicht. Seine Prinzipien für den persönlichen und beruflichen Erfolg gründen in verschiedenen Quellen.

Er ist ein wertekonservativer Mensch und vertritt einen im wahrsten Sinne des Wortes wertvollen Ansatz, dessen Verbindungen zu manchen Strömungen der seit langem bestehenden Religionen sicherlich untersuchenswert wären.

»Leben aufgrund von Prinzipien« hat eine lange Tradition. Als katholisch geprägter Mensch bin ich in einer solchen Tradition aufgewachsen und als ich 1973 Kapuziner wurde, habe ich eine besondere Ausprägung erfahren dürfen: die franziskanische Lebenshaltung – »Jedem ein Bruder sein«.

Sie kennt vielfach Schnittstellen, manche sogar mit Covey, habe ich inzwischen festgestellt.

Aber sie unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt, denn sie ist schlussendlich nicht auf gesellschaftliche Anerkennung und Erfolg und Gewinn aus, sondern bleibt allein auf die je eigene »brüderliche« Lebenshaltung ausgerichtet. Sie verspricht nicht Erfolge, sondern ein – nach entsprechender Reifung – authentisches (oder um es anders zu sagen: ewiges) Leben.

Auf welche Form man sich immer einlassen mag: es geht um den Weg. Buchwissen allein verändert nichts.

Ein Weg ist zudem nicht automatisch eine Erfolgsstory. Die allzeit Strahlenden verkörpern nicht den Weg, der ja stets auch Täler und Sackgassen bereithält, sondern lediglich die Ideen, manchmal auch nur Ideologien.

Wer sich ausrichtet auf eine charaktervolle und authentische Lebensführung, auf Transparenz und Transzendenz, erntet nicht wie von selbst den Beifall der anderen und den Erfolg der Bilanzen. Schon gar nicht lernt man dabei das Managen an sich.

Wohl aber können die Mitmenschen und die Umgebung mit neuen Werten erlebt werden – und dadurch sich besser und erfolgreicher entfalten können.

»Brüderlich leben« als ein Konzept für »Leadership«? Vielleicht ist es mindestens eine entscheidende Voraussetzung dazu – und dies ist an sich schon wertvoll.

Die Gottbezogenheit des franziskanischen Lebens anerkennt grundsätzlich eine Leadership, die größer ist als man selbst – und Ziele, die weiter reichen als man selbst.

»Ich darf in Fülle leben«

Das Einüben von Lebenshaltungen braucht Zeit und natürlich den richtigen Rahmen, um nicht abzuschweifen. Auch das lesen wir seit Jahrhunderten bereits in den Regeln und der Praxis der Orden.



Eindrücke vom franiskanischen Weg der neu beginnenden Kapuziner, der Novizen, vermittelt dieser Film. Und er sagt auch manches über ihre Ziele.

Brüderliches Leben wird erfahrbar als Teilhabe an einer universalen Leadership.

Kapuziner.TV bei YouTube

 

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304 | Unter diesem Motto starteten im Frühjahr 2006 die Kapuziner der Rheinisch-Westfälischen Ordensprovinz eine Video-Reihe, die seither online verfügbar ist. Kurz vor dem Relaunch ihrer Website haben sie ihren Videochannel Kapuziner.TV nun auch bei Youtube.com implementiert.

Vor gut einem Jahr waren dort erste Beiträge platziert worden; sie wurden inzwischen bis zu 1.000 mal abgerufen.

Damit erweist sich diese noch etwas konfuse Plattform als guter Multiplikator, besonders für »Nischenprodukte«.



Kapuziner.TV bei YouTube
School of Graduate Studies bei YouTube

 
 

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Martin Gertler | 23. August 2007, 00:02 Uhr

260 | Ende der 60er Jahre kam er als Referendar in unsere Klasse. Und bald in der Mittelstufe übernahm er meinen Kurs, als Assessor, und schließlich, bei meinem Abitur 1973, war er Studienrat. Deutsch und Musik waren die Fächer von Gerhard Wild – einem Mann, zu dem ich damals aufgeschaut hatte und der noch heute in meiner Heimat Menschen bewegt.

So schreibt der Männerchor Westkirchen über ihn:

»Nach dem Musikstudium in Köln, Wien und Münster absolvierte er das Staatsexamen.
Bis zu seiner Pension war Gerhard Wild als Oberstudiendirektor für Musik am Gymnasium Paulinum in Münster tätig.

Gerhard Wild gilt als hochgeschätzte Persönlichkeit des münsterschen Musiklebens. Seit mehr als 30 Jahren leitet er den Münsterschen Männergesangverein (MM) und seit einigen Jahren den Männergesangverein ›Constantia‹ Münster. Daneben ist Wild Dirigent des 40 Personen starken Sinfonieorchesters ›Pro Musica‹, welches von ihm selbst gegründet wurde.

Gerhard Wild ist ein professioneller Musikpädagoge, der sich durch seine Tätigkeit als Dirigent, Komponist und Arrangeur einen Namen gemacht hat und der es stets verstanden hat, seine Chöre und Orchester zu hohem musikalischen Anspruch zu motivieren.«

Einmal durfte ich damals, ca. 1970, bei einer Probe unseres Schulorchesters seine Rolle als Dirigent übernehmen. Das Einhalten des Taktes fiel mir schon schwer genug – ans Anweisen der Einsätze der Instrumente war gar nicht zu denken…

Aber an meinem Instrument, der Orgel, konnte ich mithalten. Mehrmals gaben wir zusammen Konzerte unter seiner Leitung, das Schulorchester und ich an der Orgel der Petrikirche in Münster.

Auch in diesem Jahr 2007 leitet er wieder manche Konzerte – die ersten Proben nach der Sommerpause sind bereits angesetzt.

Alle Achtung – und ein weiterhin erfolgreiches Wirken!

Fotos: muenster.org

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148 | Mit diesem Filmtitel begann ich 1990 meine Zusammenarbeit mit Raimund Ulbrich, damals Abteilungsleiter beim SWF-Fernsehen in Baden-Baden.

Den Film hatte ich mit meiner Firma selbst produziert; Raimund kaufte ihn für den Sender an. Das ist 17 Jahre her – und nun treffe ich Dr. Ruth Pfau, deren Arbeit und Leben der Film porträtierte, erneut zu einem Interview, in meiner Heimatstadt Münster.

To whom it may concern:

Hier ist der Film von damals. Mit Ruth Pfau unterwegs in Pakistan…

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Danke für so viele wichtige Erfahrungen!

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Martin Gertler | 4. Mai 2007, 07:24 Uhr

143 | Seit über 300 Jahren arbeiten und leben die Kapuziner im Kurort Bad Mergentheim. Heutzutage engagieren sie sich dort in der Ökumenischen Kurseelsorge.

Der Film aus der Reihe »Jedem ein Bruder sein – Kapuziner« gibt Einblick in die Arbeit von Br. Arno Dähling als Kurseelsorger. Der Beitrag dauert 2 Minuten und 39 Sekunden.

Die komplette Reihe: Kapuziner.TV

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