Martin Gertler | 8. Juni 2008, 00:00 Uhr

453 | A slide show, dedicated to all professors, docents, students, managers, chiefs of anything - all the media communicators!

How to make a presentation and not to bore your audience to death - click yourself:

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Martin Gertler | 21. Mai 2008, 00:00 Uhr

444 | Weiterbildung trägt zur persönlichen Entwicklung und auch zum beruflichen Weiterkommen bei. Besonders beliebt sind bei Arbeitgebern die Fernlehrgänge und Fernstudien. Dies berichteten übereinstimmend in den vergangenen Wochen viele Medien in Deutschland.

Sechs von zehn Teilnehmern eines Weiterbildungskurses erreichen nach eigenen Angaben später ein besseres Gehalt. So das Ergebnis einer Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in Berlin.

70 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie nach einer Weiterbildung auf eine höhere Stelle befördert wurden. Beinahe jeder Dritte stellte fest, dass eine betriebliche Schulung seinen Arbeitsplatz gesichert hat.

Fernstudium besonders ergiebig

Das Wissen aus der Schule und der Uni reicht heutzutage nicht mehr bis zur Rente: Rund elf Jobwechsel und die dreimalige Erneuerung der eigenen Wissensbasis hat man während des Berufslebens inzwischen vor sich. Das hat der Soziologe Richard Sennett von der London Business School of Economics and Political Science ermittelt.

Lernende sind auf flexible Schulungsformen angewiesen, um neben dem Job noch studieren zu können. Fernlernen ist stark auf dem Vormarsch.

200.000 Fernlernende starten pro Jahr

In Deutschland werden jährlich mindestens 720.000 Abschlüsse und Zertifikate in der Weiterbildung vergeben, schätzt das Bundesinstitut für Berufsbildung. Bereits rund 200.000 Menschen pro Jahr starten laut Forum DistancE-Learning, dem Fachverband für Fernlernen, ihre Weiterbildung in Eigenregie.

Sie lernen entweder mit schriftlichen Materialien, die ihnen der Postbote regelmäßig nach Hause bringt, oder - so lernt man heute! - per Online-Lektion, wann und so oft sie mögen. Sie sind nicht an feste Unterrichtszeiten gebunden und sparen aufwändige Anfahrtswege. Dadurch lassen sich Job, Familie und Fortbildung besser unter einen Hut bringen.

Die Kombination ist das Geheimnis des Erfolgs

Online-Studium allein ist nur für wenige Lernende geeignet, wenngleich virtuelle Klassenräume inzwischen auch das gemeinsame Lernen zusammen mit anderen Studierenden ermöglichen. Tatsächlich erleben Studierende den Live-Austausch per Webcam oder Chat als motivierend und inspirierend.

Außerdem finden sie online Aufgabenstellungen und Lektionen vor und können in Foren oder speziellen Tools für die Zusammenarbeit das »distance learning« effektiv werden lassen.

Natürlich klingt das Lernen »nach persönlichem Stundenplan« wunderbar, doch in der Praxis ist es nicht jedermanns Sache. Wem das Lernen in der Gruppe näher liegt und wer sich regelmäßig von Angesicht zu Angesicht mit Dozenten und Mitstudierenden austauschen will, für den eignen sich Fernunterrichtsmethoden nicht. Vor allem müssen Fortbildungswillige dafür eine Menge Selbstdisziplin und Durchhaltewillen mitbringen.

Manche Handlungskompetenzen lassen sich besser im Miteinander eines Raumes einüben und überprüfen, daher kennen Fernstudiengänge immer auch die sogenannten Präsenztage, an denen Dozenten und Studenten in einem realen Klassenraum miteinander arbeiten.

Weiterbildende Fernstudiengänge bringen auf diese Weise Menschen aus verschiedenen Regionen, ja sogar aus verschiedenen Ländern zusammen und schaffen damit Gelegenheit zu ansonsten undenkbaren interkulturellen und internationalen Begegnungen. Fernstudium und Präsenztage sind daher eine besonders effektive Kombination.

Kein Wunder, dass sich derzeit jährlich bereits 200.000 Wissbegierige in Deutschland für Fernlehrangebote entscheiden - also fast jeder Dritte, der sich für ein Weiterbildungsangebot einschreibt. Und die Tendenz ist steigend.

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Martin Gertler | 1. Mai 2008, 00:00 Uhr

436 | Das Handelsblatt bringt es auf den Punkt: In Deutschland gibt es entschieden zu wenig Studienangebote für Berufstätige. Die Nachfrage ist zwar da, aber das Angebot nicht. In Australien studieren 42 Prozent berufsbegleitend, in Deutschland nicht einmal 17 Prozent. In den USA sind es 35 Prozent.

»Eine reelle Chance, Studium und Beruf zu verbinden, gebe es nur beim Fernstudium und den berufsbegleitenden Modellen. Diese umfassen in Deutschland jedoch gerade mal fünf Prozent der Studenten«, so die renommierte Wirtschaftszeitung.

Und der entscheidende letzte Absatz des Artikels weist uns den Weg:

»Um auch deutsche Hochschulen auf Trab zu bringen, will Bildungsministerin Annette Schavan 2009 einen Wettbewerb starten: Er soll Unis und Fachhochschulen motivieren, „passgenaue Angebote für Berufstätige“ zu entwickeln. Allerdings gibt es Zweifel, ob das auf breiter Front gelingt: „Für staatliche Hochschulen ist die Aufgabe, andere Studienformen als das Vollzeitstudium einzuführen, eine zu große Herausforderung“, meint Waltraud Kreutz-Gers, Abteilungsleiterin für Hochschulmanagement im Wissenschaftsministerium NRW. Daher komme hier „privaten Hochschulen eine bedeutende Rolle zu“.«

Sic!

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Martin Gertler | 28. April 2008, 00:00 Uhr

433 | Bereits seit drei Jahren arbeite ich mit meinen Studenten, unterstützt durch die Online-Lernplattform »Moodle«, mit Podcasts. Apple berichtet darüber auf seinen Webseiten.

Wichtige Teile meiner Lehrveranstaltungen habe ich in einer kombinierten Produktion, die meinen Vortrag hörbar und die zugehörige visuelle Präsentation animiert sichtbar macht, außerhalb der normalen Vorlesungen als Podcast realisiert.

Die Studenten können diese elektronischen Lektionen direkt aus der Lernumgebung heraus abrufen und auch für sich selbst zum Nacharbeiten speichern.

In einem ausführlichen Beitrag stellte Apple den Ansatz auf seiner Website vor.

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Martin Gertler | 26. März 2008, 00:00 Uhr

420 | Dr. Annegret Stegman berichtet:

Mit rund 400 Teilnehmern war die dritte deutsche moodle-Konferenz so gut besucht wie nie zuvor. Sie spiegelte deutlich, wie standhaft die virtuelle Lehre im Bildungssektor Fuß gefasst hat. Grundsatzdebatten suchte man im Programm vergebens. Es waren konkrete Probleme, die bearbeitet wurden.

In den Räumen der PH Heidelberg kamen all jene zusammen, die sich sonst im Internetforum des Lernmanagementsystems moodle nur virtuell begegnen: der Gründer der offenen Software Martin Dougiamas, Multiplikatoren und Pädagogen, die das System nutzen, ebenso wie Entwickler, die es gemeinschaftlich zum aktuellen Status 1.9 ergänzt haben. (…)

Für Martin Schuhmann, der das moodle-System am Rechenzentrum der Universität Würzburg betreut, sind technisch-organisatorische Probleme überschaubar. Sorge bereitet ihm vielmehr die didaktische Weiterentwicklung. Da es sehr aufwendig sei, anspruchsvolle Lernszenarien zu entwickeln, sei dieser Schritt nur möglich, wenn man auf großer Ebene einen Austausch von Lernkursen etabliere und bereit sei, auch fremde Inhalte aktiv in den eigenen Unterricht einzubinden. Dazu müsse zuallererst die Angst vor Vergleichen mit eigenen Inhalten abgebaut werden.

Gemeinschaftlich will man daher weitergehen: Auf Initiative Schuhmanns haben sich Vertreter der Hochschulen zu einer moodle-Interessensgemeinschaft zusammengeschlossen. Interessierte sind eingeladen, sich in Institutionen übergreifenden Fragen aktiv im Forum an der HU Berlin einzubringen und sich gegenseitig bei der Arbeit zu unterstützen – natürlich auf Basis von moodle.

Nicht nur die RFH Köln und die School of Graduate Studies der Stenden Hogeschool Leeuwarden - auch die großen deutschen Universitäten arbeiten mit Moodle. Sie treffen sich im Moodle-Forum der Hochschulen im deutschsprachigen Raum an der Humboldt Universität Berlin und arbeiten dort an der ständigen Weiterentwicklung dieser weltweit führenden E-Learning-Software mit. Bei den Berliner Kollegen gibt es natürlich auch in niederländischer Sprache den Zugang zum System.

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Martin Gertler | 20. März 2008, 00:00 Uhr

415 | Mehr als 400 Teilnehmer kamen nach Heidelberg, um bei der 3. Deutschen Moodle-Konferenz Austausch zu erfahren und das Netzwerk untereinander zu pflegen.

Das Open-Source-System Moodle dient dem Lern-Management. Mehr als 30.000 Installationen weltweit sorgen dafür, dass Moodle das am stärksten verbreitete System dieser Art ist.

Bereits seit drei Jahren arbeiten die Studierenden und Dozenten des Studiengangs Mediendesign an der RFH Köln erfolgreich mit Moodle - dort ist das System nicht mehr wegzudenken.

Im letzten Herbst stieg auch die »School of Graduate Studies« der CHN in Leeuwarden auf Moodle um.

Immer mehr Universitäten verabschieden sich von teuren Systemen und wechseln zum modularen Moodle, das ständig von Fachleuten des »E-Learning« weiterentwickelt wird. Spezialisten haben sich inzwischen darauf spezialisiert, komplexe Blackboard-Inhalte auf das besonders übersichtliche Moodle zu transferieren. Damit sparen die wechselwilligen Hochschulen jährlich sechsstellige Summen.

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