Martin Gertler | 3. September 2008, 23:00 Uhr

471 | Finally. The core of my work assignment in Leeuwarden, Netherlands, is finished now: Stenden Hogeschool (University of Applied Sciences) announced today to have founded a separate entity which is an »Alma Mater«, a Research University. I prepared all the documents, with a group of 15 docents we wrote the proposals of the master study programs - and on July 30th, 2008, I received the state approval of the new Unversity!

Today, the founder presented the new academic institute, named »Stenden University Berlin«, during the opening of the school’s year.

The CEO of Stenden Hogeschool, mr. Robert Veenstra, during his speech about the opening of the Stenden University Berlin


The responsible minister of education and sciences, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Berlin, had sent a nice greeting message to us for this day:

Sehr geehrter Herr van der Hoek,
sehr geehrter Herr Professor Gertler,
sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schreiben vom 30. Juli 2008 hat mein Haus der “Stenden University Berlin” in Gründung die staatliche Anerkennung ausgesprochen. Dem vorausgegangen waren nicht nur anstrengende und anregende Überlegungen über die einzelnen Planungsschritte, sondern auch ein hochprofessioneller Antrags- und Kommunikationsprozess. Ich hoffe sehr, dass Sie der Verbindlichkeit und Ansprechbarkeit meiner Verwaltung entnehmen konnten, wie sehr Sie uns willkommen sind.

Inzwischen ist die Stenden University Berlin nach der EACP, der Steinbeis-Hochschule, der Hertie School of Governance, der European School of Management and Technology sowie der Deutschen Universität für Weiterbildung die sechste private Hochschule in Berlin mit wissenschaftlicher Ausrichtung. Dies zeigt aus meiner Sicht, wie begehrt der Berliner Standort für Hochschulgründungen völlig zu Recht ist. Für Sie bedeutet dies nicht nur in bestimmten Segmenten einen Wettbewerb, sondern natürlich auch die Möglichkeit, vielversprechende Kooperationen und interessante Gesprächspartner im privaten und staatlichen Bereich zu finden. An wohl keinem anderen Ort in Deutschland sind die wissenschaftlichen Netze so eng geknüpft wie in Berlin.

Von besonderer Bedeutung für Berlin sind die internationalen Verbindungen. Ich freue mich deshalb besonders, dass nach dem Touro-College nunmehr eine zweite Hochschule mit einer ausländischen Mutter nach Berlin gefunden hat. Ich bin überzeugt davon, dass die Stenden University Berlin dazu beitragen wird, Berlin noch internationaler zu machen und zu einem gemeinsamen europäischen Verständnis des Bologna-Prozesses zu gelangen. In diesem Sinne heiße ich Sie herzlich willkommen.

Ab jetzt beginnt der eigentliche Aufbauprozess, den die Hochschule unter Herrn Professor Gertler als Gründungsrektor ambitioniert in Angriff nehmen will, bevor Sie sich der notwendigen Akkreditierung stellen werden. Auch hierzu wünsche ich Ihnen den besten Erfolg. Soweit Sie dabei die Unterstützung meines Hauses wünschen oder benötigen sollten, sage ich Ihnen diese gerne zu.

Für Ihre Gründungsfeier an der Mutterhochschule wünsche ich Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner



Flashback

Two weeks ago, the shareholders of the non-profit company, which is necessary for the University for pay the employees, the facilities and to collect the fees from the students, signed at a notary’s office in Berlin.

From left to right: Thomas Faensen, notary; Robert Veenstra, CEO Stenden Hogeschool Leeuwarden, Martin Giesen, vize; Klaas Wybo van der Hoek, member of the board.

Me, as Rector and CEO of the Stenden University Berlin, signing the mandate for the notary to start the trade registration of the supporting non-profit-company.


Learn more about the University - incl. where, how and what:

Watch the weblog of the »SUB«, too!


Because of my new function, there is a lack of time, thus I’ll stop blogging now right here.

Come on and begin your master study with us! Live healthy! Take care!

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470 | Einen Leckerbissen für Uni- und FH-Absolventen bietet die »School of Graduate Studies« der Stenden University of Applied Sciences in Leeuwarden an: Masterstudiengänge zur Weiterbildung, die sowohl einen FH-Masterabschluss als auch einen wissenschaftlichen Uni-Abschluss Master of Arts verleihen.

Diese einzigartige Kombination kann Stenden (früherer Name: CHN) in der friesischen Hauptstadt durch die langjährige Kooperation mit der London Metropolitan University in der englischen Hauptstadt verwirklichen. Die Absolventen erhalten daher zwei Mastertitel: einen von Stenden und einen von der LondonMet.

Die international ausgerichteten Studienprogramme dauern in der Vollzeitform 12 Monate und als Teilzeitangebot 24 Monate. Sie richten sich an künftige Manager in diesen Märkten: Hotelbranche (Hospitality Management), Freizeit und Tourismus (Leisure and Tourism Studies), Einzelhandel (Retail Management) und Dienstleistung (Service Management).

Die Variante Service Management deckt ca. 60 Prozent der westlichen Wirtschaftszweige ab. Dazu gehört natürlich auch die immer noch wachsende Medienbranche, denn Medien sind Service-Unternehmen: sie sorgen für Informationen und Unterhaltung. Wer also Medienwirtschaft, Medienökonomie bzw. Media Management studiert hat, kann mit dem Master of Arts International Service Management optimal seine Karriere als Führungskraft stärken.

Bei diesen Masterprogrammen geht es nicht darum, die im vorherigen ökonomischen Diplom- oder Bachelorstudium erlangte Wirtschaftskompetenz nochmals zu intensivieren, sondern insbesondere die Führungskompetenz zu stärken. Immer mehr zeigt sich, dass Wirtschaftswissen und auch Erfahrung mit Wirtschaftprozessen nicht ausreichen, um als Führungskraft Karriere zu machen. Persönliche Kompetenzen müssen entwickelt werden und sie müssen in die sich global verändernden Systeme der Unternehmen und des Marktes einbringen können.

Den vier Masterprogrammen gemeinsam sind Kernmodule, die dafür die Basis bilden: Funktionen der Dienstleistungsgesellschaft, persönliche Wertschöpfung, Werte der Märkte, Strategien der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, Forschungsdesign. Es gibt zudem Wahlmodule, marktspezifische Module und die Erstellung einer Masterthesis.

Auch in dieser kompetenzgerichteten Ausrichtung sind die Masterprogramme der Stenden University ein einzigartiges Angebot. Nicht nur die Studienprogramme, sondern auch die Dozenten und Standorte sind doppelt zertifiziert: durch das niederländische Akkreditierungssystem NVAO und die britische Validierung.

Masterstudiengänge im Web-TV

Mit ca. 1.680 Stunden Workload (60 ECTS) sind die Masterstudiengänge der Stenden University of Applied Sciences echte Herausforderungen. Aus allen Ländern der Welt melden sich daher die Teilnehmer für dieses anspruchsvolle Programm an.

Viele von ihnen kommen für ein Jahr in die friesische Hauptstadt Leeuwarden und wählen die Vollzeit-Variante.

Wer die zweijährige Part-Time-Form wählt, arbeitet in seinem Beruf und kommt zu den Lehrveranstaltungen, die ca. einmal in zwei Wochen nachmittags und abends stattfinden. Mancher arbeitet auch in einem der Lehrbetriebe der Hochschule mit: dem 4-Sterne-Hotel Wyswert, dem Veranstaltungsbüro Meeting-U oder dem Institut für Service Management.

Die Masterprogramme aus Leeuwarden werden in englischer Sprache durchgeführt. Dies sichert die tatsächlich weltweite Internationalität, die für die Teilnehmer immer wieder zu spannenden Austauschmöglichkeiten führt.

Einige Studienplätze sind für den Start Ende August noch zu vergeben.

Und wer gern berufsbegleitend dieses Masterstudium anpacken will, kann sich auch für einen Start im November am Partner-Standort Köln anmelden.

Weitere Informationen und Anmeldungen: School of Graduate Studies - http://www.Stenden-Master.nl

Schnelle Anfragen: Info@Stenden-Master.nl / Telefon 00 31 - 58 - 2 44 14 42.

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Martin Gertler | 1. August 2008, 00:00 Uhr

469 | Der »bebob-channel« ist ein kostenfreier Online Service zu wissenswerten Themen rund um die Kamera. Es gibt dort Online-Video-Tutorials für Licht, Kamera, Schnitt und Technik.

»Licht: US-Style«

HD-Trainings Licht Tutorial Nr. 3 from Lutz Dieckmann on Vimeo.

Wie leuchtet man ein Set richtig aus? Was muss man beachten? Wo gilt es die Scheinwerfer aufzustellen? Solche Fragen werden in diesem Tutorial beantwortet.

Dauer: 9:08 min

Die Beiträge des »bebob-channels« sind meines Erachtens sehr lehrreich und sehenswert!

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Martin Gertler | 28. Juli 2008, 00:00 Uhr

468 | Bei meinem letzten Besuch in Utrecht, an der University for Humanistics, schenkte mir Lector Dr. Gabriël Anthonio das neueste Buch seines Doktorvaters, Prof. Dr. Harry Kunneman. Es ist meine Ferien- und Reiselektüre geworden - eine spannende philosophische Auseinandersetzung zu humanistischen Fragen.

Der Klappentext macht bereits neugierig:

Rüdes Verhalten, andere beiseite schubsen, bloß sich für eigene Interessen engagieren, Andersdenkende geringschätzen, Unersättlichkeit und Selbstgefälligkeit: das sind einige Merkmale des »feisten Ichs«, das sich inzwischen hierzulande in vielen Formen manifestiert. Varianten sind: sich bereichernde Manager, eitle TV-Persönlichkeiten, einander verdrängende Politiker, keifende Kolumnisten, gewalttätige Fußballfans.

Das »feiste Ich« ist frei, autonom und wohlhabend - und zugleich höchst unzufrieden. Es agiert auffällig und ungeniert oder auch auf subtile Weise. Das »feiste Ich« bildet eine beunruhigende Vergrößerung des autonomen Individuums, das sich von allen Formen moralischer Autorität befreit hat und dem es an nichts und niemandem mehr liegt.

Aber für postmoderne Menschen, die den Aufmarsch des »feisten Ichs« mit Schrecken verfolgen, wäre die Rückkehr zu verbindlichen Normen und Werten und den dazugehörigen vertikalen Autoritätslinien ebensowenig akzeptabel.

So entsteht die Frage, wie man das »feiste Ich« hinter sich lassen kann: Im Namen welcher Werte können die Autonomie und Unersättlichkeit des »feisten Ichs« im Alltag eingeschränkt werden, ohne jemandem Gewalt anzutun?

In diesem Buch wird die Frage von einer kritisch-humanistischen Perspektive aus beantwortet, mit Hilfe von Begriffen wie tiefe Autonomie, horizontale Transzendenz, normative Professionalität und gesellschaftlich verantwortliches Organisieren.

Prof. Dr. Harry Kunneman ist Professor für Soziale und Politische Theorien an der University for Humanistics, Utrecht.

Voorbij het dikke-ik
Bouwstenen voor een kritisch humanisme
ISBN 978-90-6665-570-6
288 Seiten
2. Auflage, 2006
Amsterdam: SWP

Dieses wertvolle Buch sollte dringend auch ins Deutsche übersetzt werden.

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467 | Der Film dauert zwei Stunden. Wer es wagt, ihn komplett zu sehen, wird danach noch mindestens so viel Zeit brauchen, um ihn zu »verdauen«.

Hier kommt der Teaser (zwei Minuten vierzig Sekunden):

Und hier der gesamte Film (gut zwei Stunden) - Tipp: Schalten Sie auf Vollbild-Modus!

Prädikat: sehenswert plus

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466 | »Vielfalt oder Perfektion? Vom Umgang mit Komplexität« - zu diesem spannungsvollen Thema konnte ich BLW-Diplomierten sowie den ersten Bachelor-Absolventen der Rheinischen Fachhochschule (RFH) in Köln eine letzte »Vorlesung« mit auf den Weg geben.

Bei den letzten Vorbereitungen der Feier: Prof. Dr. Almut Schlesinger, Prorektorin für Wirtschaft und Recht an der RFH Köln, und Prof. Dr. Martin Gertler, Director of Academic Affairs der Stenden Hogeschool Leeuwarden und Honorarprofessor der RFH

In dieser Woche ist wieder »Endspurt« in der Rheinischen Fachhochschule. Die abschließenden Kolloquien - mündliche Prüfungen - finden statt und an fünf Abenden werden die Absolventen in der »Wolkenburg« verabschiedet.

Einen Eindruck von der Festlichkeit und zugleich der Verbundenheit zwischen den Studierenden bzw. Absolventen und ihren Dozenten vermitteln die Aufnahmen, die Carsten Jezewski, Medienzentrum der RFH, an einigen der Abende drehte und die ich zu einem kurzen Videobeitrag zusammengefügt habe.

Premiere: die ersten Bachelor-Absolventen der RFH konnten ihre Urkunden entgegennehmen. Abschluss: »Bachelor of Arts«, Fach: Media Design.

Für mich war es eine besondere Ehre, an diesem Abend die Festrede halten zu dürfen, denn es wurden dreißig Absolventen des Fachs Mediendesign verabschiedet - diesen Diplomstudiengang hatte ich 2004 ins Leben gerufen und 2005, nach gründlichem Umbau in Didaktik und Struktur, als Bachelor-Studiengang zur Akkreditierung gebracht.

Eine »Case Study« aus meiner Wahlheimat Friesland bildete den Roten Faden der Festrede, die in dem Appell mündete, als Manager und »Leader« in komplexen Prozessen und Situationen nicht der Versuchung nach noch mehr Durchgriff und Kontrolle zu erliegen, sondern vielmehr sich zu öffnen und aus der Stärke des Studiertseins, der Erfahrung und des Vertrauens heraus so etwas wie eine »begrenzte Instabilität« zu wagen.

Der Film zeigt das dramatische Ereignis meines Fallbeispiels aus Marrum in Friesland.

Danke allen, die diesen unvergesslichen Abend möglich gemacht haben!

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