429 | Was ist eigentlich Webzwonull? In Stuttgart, an der HdM, scheint man es zu wissen! Denn von dort gibt es nun »den« Film zu diesem Thema.

Aber man braucht 35 Minuten und viele ein- und umleitende Worte, um sich der Frage überhaupt zu nähern und irgendwie sozusagen zum Thema zu kommen.

Die abgebildeten Meetings sehen so aus, als handele es sich um wissenschaftliche Kongresse. Aber was von diesen Zusammenkünften im Film vorkommt, erhellt nichts, sondern produziert Feelings, Atmosphäre, unter Verwendung von Insider-Begriffen.

Ich befürchte, dass nach Betrachten / Anhören dieses Films alle Uneingeweihten nicht mehr wissen als ohne diesen Film, denn er bleibt ihnen unverständlich.

Was ist Web 2.0? Dieser Film lädt dazu ein, der Frage gezielt(er) nachzugehen. Vielleicht sagt es uns jemand kurz und klar in 35 Sekunden?

So bringt es Tim O’Reilly auf den Punkt. Nachlesbares von ihm gibt es hier.

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Martin Gertler | 20. März 2008, 00:00 Uhr

415 | Mehr als 400 Teilnehmer kamen nach Heidelberg, um bei der 3. Deutschen Moodle-Konferenz Austausch zu erfahren und das Netzwerk untereinander zu pflegen.

Das Open-Source-System Moodle dient dem Lern-Management. Mehr als 30.000 Installationen weltweit sorgen dafür, dass Moodle das am stärksten verbreitete System dieser Art ist.

Bereits seit drei Jahren arbeiten die Studierenden und Dozenten des Studiengangs Mediendesign an der RFH Köln erfolgreich mit Moodle - dort ist das System nicht mehr wegzudenken.

Im letzten Herbst stieg auch die »School of Graduate Studies« der CHN in Leeuwarden auf Moodle um.

Immer mehr Universitäten verabschieden sich von teuren Systemen und wechseln zum modularen Moodle, das ständig von Fachleuten des »E-Learning« weiterentwickelt wird. Spezialisten haben sich inzwischen darauf spezialisiert, komplexe Blackboard-Inhalte auf das besonders übersichtliche Moodle zu transferieren. Damit sparen die wechselwilligen Hochschulen jährlich sechsstellige Summen.

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Martin Gertler | 6. Februar 2008, 00:00 Uhr

396 | Eine neue Netzwerkkarte zeigt uns endlich den Weg durchs Netz…

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Martin Gertler | 20. Dezember 2007, 00:00 Uhr

375 | Am Wochenende schrieb mir eine Kollegin, die lediglich ein einziges Mal namentlich in diesem meinem Blog vorkommt, eine bemerkenswerte Mail.

Ihre Botschaft: »bitte entfernen sie meinen namen, der irgendwo auf ihren seiten, evtl. auch mehrmals : gertler.net stehen muss. ich möchte nicht, dass wenn man meinen namen googled / bilder/ bloß und zuerst auf gertler.net-links kommt.«

Übersetzungshilfe meinerseits: Sie hatte beim Suchdienst Google ihren Namen eingegeben und blieb dann nicht bei den Texten und ihren Links, sondern schaltete um auf die Bildersuche von Google. Und sie ärgerte sich offenbar, dass es da sooo viele Seiten gab, die wen auch immer zeigten, aber eben nicht sie, und dass für die Mehrzahl dieser Seiten ein Link zu diesem meinem Blog angegeben war.

Wie kann das nur sein? Man gibt seinen eigenen Namen ein, will Bilder sehen, die einen selbst zeigen – und dann kommen da so viele andere Abbildungen.

…Willkommen im Internet! :-)

Solch ein Webservice arbeitet kontextuell. Sprich: wenn ein Name oder Begriff irgendwo im Kontext zu Bildern auftaucht, dann führt das Ergebnis der Bildersuche mit Hilfe eines solchen Suchdienstes nun mal dorthin, wo jene Kontexte gegeben sind…

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Martin Gertler | 14. Dezember 2007, 00:00 Uhr

367 | Das Gesichtsbuch wird immer voller, denn immer mehr Menschen toben sich darin aus.

Eine Parodie auf »Hero« von Enrique Iglesias, namens »The Facebook Skit«, hat die Hindi-A-Capella-Gruppe Penn Masala (1996 an der Universität Pennsylvania entstanden) Anfang 2007 online gebracht.

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Martin Gertler | 29. November 2007, 00:00 Uhr

353 | Allen Warnungen zum Trotz haben manche Hochschulen – siehe dazu die Serie in diesem Blog – die virtuelle Online-Spielplattform »Second Life« ohne Skrupel für eigene Zwecke benutzt. Ein niederländisches Forschungsprojekt zeigt nun, dass rund zehn Prozent der Nutzer inzwischen süchtig nach der Scheinwelt geworden sind.

Mindestens zwanzig Stunden pro Woche »Second Life«, Unruhe, Frustration und Irritationen ohne Interaktion mit dem Online-Sandkastenspiel – so die Kriterien der Untersuchung.

Doch noch viel mehr Befragte bezeichnen sich bereits selbst als »verslavt«, wie das holländische Wort so schön sagt, also als abhängig: ein Drittel!

Die Virtualität des Spiels wird für immer mehr Nutzer zur Realität. Kamen die Nutzer zunächst besonders aus den Bereichen IT-, Kreativ- und Kommunikationsberufen, steigt nun die Zahl derer, die in den Berufsgruppen der Pädagogen, Therapeuten und Ökonomen zu finden sind.

Immer weniger Pioniere und zudem eher weniger Gebildete sind es, die sich von dem Spiel noch fesseln lassen.

Derweil startete das niederländische Innenministerium eine Umfrage zu virtuellen Welten:

Können virtuelle Welten der Kommunikation dienen? Sind sie genügend sicher für Kinder? Können sie staatliche Aufgaben übernehmen?

Die Frage nach dem Suchtfaktor stellt jene staatliche Aktion allerdings offensichtlich nicht.

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