432 | Inzwischen kommen immer mehr Machenschaften der US-Regierung ans Licht, mit denen sie in ungeahntem Umfang Desinformation betrieb.



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429 | Was ist eigentlich Webzwonull? In Stuttgart, an der HdM, scheint man es zu wissen! Denn von dort gibt es nun »den« Film zu diesem Thema.

Aber man braucht 35 Minuten und viele ein- und umleitende Worte, um sich der Frage überhaupt zu nähern und irgendwie sozusagen zum Thema zu kommen.

Die abgebildeten Meetings sehen so aus, als handele es sich um wissenschaftliche Kongresse. Aber was von diesen Zusammenkünften im Film vorkommt, erhellt nichts, sondern produziert Feelings, Atmosphäre, unter Verwendung von Insider-Begriffen.

Ich befürchte, dass nach Betrachten / Anhören dieses Films alle Uneingeweihten nicht mehr wissen als ohne diesen Film, denn er bleibt ihnen unverständlich.

Was ist Web 2.0? Dieser Film lädt dazu ein, der Frage gezielt(er) nachzugehen. Vielleicht sagt es uns jemand kurz und klar in 35 Sekunden?

So bringt es Tim O’Reilly auf den Punkt. Nachlesbares von ihm gibt es hier.

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392 | Was ich schon lange, spätestens seit jenem denkwürdig inszenierten Tag im September des Jahres 2001 und der Zeit danach, nicht mehr verstehe: warum lässt sich alle Welt von einem Lügner, der sich wie ein »Führer« dieser Welt aufspielt, so sehr betrügen? Warum greift der strafbare Tatbestand der »Volksverhetzung« nicht bei einem westlichen Poltiker (einem Texas-Bauer zumindest), der unübersehbar seit Jahren und im Verbund mit einer offenbar kriminellen Vereinigung Kriegshetze betreibt, fremde Länder mit seinen Militärs überfällt, KZs unterhält, eiskalt foltern lässt und seine Mitmenschen mit Hilfe einer Art Stasi bespitzelt?

Wenig überraschend bestätigte jetzt ein »Zentrum für öffentliche Integrität« unser aller Verdacht, dass Schorsch Dabbelju und seine Spielgefährten einfach konsequent lüg(t)en, um ihr tödliches Spiel fortsetzen zu können.

Hier der Bericht der ARD-Tagesschau-Redakteure vom 25.1.2008:

Studie zur Begründung des Irak-Krieges

Bush-Regierung sagte 935 Mal die Unwahrheit

Vor dem Irak-Krieg 2003 hat die US-Regierung die Öffentlichkeit einer Studie zufolge getäuscht. 935 “unwahre Behauptungen” von Präsident Bush und seinen Mitarbeitern sind darin aufgelistet. Die Amerikaner seien unter falschen Vorzeichen in den Krieg gezogen.

Von Carsten Schmiester, NDR-Hörfunkstudio Washington

Es ist eine Menge geschrieben worden darüber, wie die Bush-Regierung in den USA Stimmung für den Krieg im Irak gemacht hat. Dazu zählten Behauptungen wie diese: “Iraks Massenvernichtungswaffen werden von einem mörderischen Tyrannen kontrolliert, der mit Giftgas schon Tausende umgebracht hat und der den USA gegenüber feindlich gesonnen ist.”

So warb US-Präsident George W. Bush im Oktober 2002 um Unterstützung, kurz bevor ihm der Kongress grünes Licht gab für den Krieg, den er und seine engsten Mitarbeiter unbedingt wollten und den sie mit fast tausendfacher Täuschung vorbereitet hatten, so das regierungskritische “Zentrum für öffentliche Integrität”. Dessen Mitarbeiter haben alle innerhalb von zwei Jahren nach den Anschlägen des 11. September 2001 abgegebenen Stellungnahmen der zentralen Akteure gezählt - unter anderem von Präsident Bush, seinem Vize Dick Cheney, dem damaligen Außenminister Colin Powell, Ex-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und von Bushs ehemaliger Sicherheitsberaterin, der heutigen Außenministerin Condoleezza Rice.

Krieg unter falschen Vorzeichen

Die Studie komme zu dem Ergebnis, dass dabei immer wieder entgegen anderslautender Erkenntnisse der Geheimdienste behauptet worden sei, dass es Massenvernichtungswaffen im Irak gebe und Saddam Hussein Kontakt zum Al-Kaida-Terrornetz habe, erklärt Zentrumsgründer Charles Lewis. “Wir haben herausgefunden, dass es genau 935 unwahre Stellungnahmen von Mitgliedern der Administration gegeben hat”, sagt er. “Heute wissen wir, dass keine davon der Wahrheit entsprach.” Die Amerikaner seien unter falschen Vorzeichen in den Krieg gezogen.

Bush mit den meisten unwahren Behauptungen

935 “unwahre Behauptungen”, die Mitarbeiter der Studie einzelnen Akteuren zugeordnet haben. Danach hat der Präsident persönlich, angeblich ja unwissentlich, am meisten geschwindelt: 232 Mal hat er vor irakischen Massenvernichtungswaffen gewarnt, 28 Mal vor der angeblichen Al-Kaida-Verbindung. Auf dem zweiten Platz der unrühmlichen Liste liegt Powell, Rumsfeld und Bushs damaliger Sprecher Ari Fleischer teilen sich den dritten Rang.

Dana Perino, die gegenwärtige Sprecherin des Weißen Hauses, ärgerte sich darüber öffentlich. “Diese Studie ist voller Fehler, man hat nur die Äußerungen der Regierung gezählt, nicht die im Kongress oder die anderer Staaten”, sagt sie. Man sei Teil einer Koalition gewesen, die einen Tyrannen beseitigt habe auf der Grundlage der damals von allen gleich interpretierten Erkenntnisse der Geheimdienste.

Medien Teil der erfolgreichen Täuschung

Tatsächlich hatten auch viele Demokraten im Senat und im Repräsentantenhaus den Irak als Gefahr beschworen und für den Krieg gestimmt. Andere Staaten, allen voran Großbritannien, hatten sich dem angeschlossen und mussten später einräumen, dass sie sich geirrt hatten. “Wir alle müssen Äußerungen unserer Politiker skeptischer beurteilen”, sagt der Demokrat Lee Hamilton, der als früherer Vorsitzender der Irak-Komission des Kongresses über die Parteigrenzen hinweg geachtet wird - und der auch die amerikanische Presse für den Erfolg des 935-fachen Täuschungsmanövers verantwortlich macht: “Die allermeisten Medien haben den Krieg regelrecht bejubelt, dabei ist es ihre Aufgabe, jede öffentliche Äußerung auf den Wahrheitsgehalt zu prüfen. Das haben sie nicht getan.”

In den Knast mit jenen bösen Buben doch?!? Sie machen uns krank und zerstören das Zusammenleben und die natürlichen Ressourcen unser aller Welt mit ihrem »Terror«-Terror.

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Martin Gertler | 9. Dezember 2007, 00:00 Uhr

362 | COUNTDOWN’s Keith Olbermann delivered perhaps his most powerful ›Special Comment‹ to date, on Iranian intelligence and what Bush knew and when he knew it.

This video is from MSNBC’s COUNTDOWN with Keith Olbermann and it was broadcasted on December 06, 2007.



Eight and a half minutes…

Where can you find such a commentator in an European TV Network of today?!?

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Martin Gertler | 7. Dezember 2007, 00:00 Uhr

360 | Dass das journalistische Niveau der Presse in Deutschland fortwährend absinke, beklagen schon seit Jahren viele kritische Mediennutzer. »Die TV-Kritik«, die sich der »Spiegel online« am Nikolaustag leistete, nährt auch meine eigene Kritik am »Spiegel«, der offenbar immer mehr auf Klamauk setzt statt auf das alte Label »Nachrichtenmagazin«.

Diese Zeilen sind ein Erguss, kein Genuss:

Und so weiter und so fort.

Was soll dieser Beitrag bloß noch sein außer dem Elaborat einer selbstverliebten Schreiberclique? Und wie würde jenes Blatt wohl reagieren, wenn man eine Kritik an ihrer albernen Stimmungsmache überschreiben würde mit:

»Schmier-Finken in der Voliere Spiegel«

Mit einer »TV-Kritik« hatte der Beitrag ohnehin nichts zu tun. Kritik ist sachlich und argumentierend.

Doch diese Illustrierte polemisiert lieber – und schmückt sich dabei immer noch, ohne vor Scham zu erröten, mit dem Etikett des Journalismus. (Wie sehr hatte man dort noch vor gut 18 Jahren über Schnitzlers »Schwarzen Kanal« hergezogen…)

Krasses Indiz dieser Fehlentwicklung war bereits die Umgehensweise des »Magazins« vor 5 Jahren, als es wochenlang auf einem angeblich »antiisraelischen Flugblatt« herumritt, das bei näherer Betrachtung dieses Attribut aber gar nicht verdiente, wie seinerzeit die Journalisten der Deutschen Presse-Agentur nach einem entsprechenden Hinweis meinerseits erkannten und daher diese Schmähbehauptung aus ihren Berichten (zugunsten eines »israelkritischen« sowie »umstrittenen« Flugblatts) verbannten.

So die Antwort des Chefs vom Dienst bei der dpa (ebenfalls in Hamburg) am 29.10.2002:

    »Ihre Kritik an der Formulierung ›antiisraelisches Faltblatt‹ von Möllemann hat bei dpa eine Diskussion ausgelöst und zur Konsequenz geführt, dass wir diese Einordnung nicht mehr so verwenden wollen. Sie hatte sich im täglichen Bemühen um eine kurze, griffige Einordnung eingebürgert - wer sie als erster benutzte, kann man kaum mehr nachvollziehen -, ist aber in der Tat nicht korrekt.

    Wer Schröder wegen seiner Haltung zu einem Irak-Krieg kritisiert, ist auch nicht antideutsch. Andererseits müssen wir natürlich verzeichnen, wenn die Aktion als antiisraelisch bewertet wird.

    Solche Fragen beschäftigen uns täglich. Manchmal braucht es aber einen nachdenklichen Zwischenruf wie den Ihren, um sich überspitzter Formulierungen bewusst zu werden.«

Vorderseite des Flugblatts

Rückseite des Flugblatts

Das Hamburger Klamaukblatt, gleichzeitig von mir auf seine gebetsmühlenhaft wiederholte Falschbehauptung aufmerksam gemacht, ignorierte konsequent den Hinweis und Appell an journalistische Redlichkeit, antwortete auf meine Vorhaltungen nicht, nahm meine fristlose Kündigung des Abonnements mit entsprechender Begründung aber klaglos an.

Was die Hetzkampagnen der deutschen Presse im Fall dieses Politikers bewirkten, ist jedem aufmerksamen Beobachter seit Jahren bekannt.

»Öko-Clowns«? – »Schmier-Finken«! :-(

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Martin Gertler | 20. Oktober 2007, 22:11 Uhr

306 | »Jugendliche verprügeln schwarzen US-Bürger«, titelt Spiegel online. »Sie pöbelten, stießen die Frau zu Boden, dann schlugen sie zu: Vier Jugendliche in Berlin haben einen schwarzen US-Bürger und seine Freundin angegriffen. Die Polizei konnte sie kurz danach festnehmen.«

Und dann kommt ein Text, den ich nicht verstehe. Spiegel online hat ihn weder erläutert noch kommentiert. Bitte in Ruhe lesen – und wer das versteht, möge es der Welt erläutern:

»Die Berliner Polizei teilte am Abend mit, dass die Jugendlichen im Alter von 16, 17 und 19 Jahren den US-Bürger ›aufgrund seiner Hautfarbe‹ angegriffen hätten. Dennoch gebe es keine Hinweise auf eine fremdenfeindliche Tat, hieß es in der Polizeimeldung.«

Aufgrund seiner Hautfarbe … aber keine Hinweise auf eine fremdenfeindliche Tat?

Dies soll nebeneinander im Bericht der Polizei der deutschen Hauptstadt stehen…?…

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