415 | Mehr als 400 Teilnehmer kamen nach Heidelberg, um bei der 3. Deutschen Moodle-Konferenz Austausch zu erfahren und das Netzwerk untereinander zu pflegen.
Das Open-Source-System Moodle dient dem Lern-Management. Mehr als 30.000 Installationen weltweit sorgen dafür, dass Moodle das am stärksten verbreitete System dieser Art ist.
Bereits seit drei Jahren arbeiten die Studierenden und Dozenten des Studiengangs Mediendesign an der RFH Köln erfolgreich mit Moodle - dort ist das System nicht mehr wegzudenken.
Immer mehr Universitäten verabschieden sich von teuren Systemen und wechseln zum modularen Moodle, das ständig von Fachleuten des »E-Learning« weiterentwickelt wird. Spezialisten haben sich inzwischen darauf spezialisiert, komplexe Blackboard-Inhalte auf das besonders übersichtliche Moodle zu transferieren. Damit sparen die wechselwilligen Hochschulen jährlich sechsstellige Summen.
»There are not enough computers available«, something we all hear once a while when we are walking through the University. Questions like computer ratios (computer per students) or can it be better and we want more computers are familiar in most university’s/schools. Well, in my opinion there is only one ratio that counts, 1:1.
But everybody a laptop, how are we going to do that and what will be the effect? Difficult to say but certainly worth trying! If you look in terms of computer generation and digital immigrants, everybody born after 1980 belongs to the ‘real’ computer generation, they are grown up with it, everybody born before 1980 are the digital immigrants, we understand computers, but we also know how it was ‘before’. Its not that i want to judge what is good and what is bad, what is best and what is better. But it’s also a known fact that we will work more and more with the computer generation and besides that, the computer generation will be running the university in the future, so time changes.
I reckon that it’s time for Stenden University to change. What we have on ICT equipment is good, of course, but what we all know is that we want to go more mobile, access our ’stuff’ everywhere would be a nice feature and go on. We are a international University, so one thing is for sure, we are not on one location only.
Some interesting projects started last year at prep/K12 schools like laptop projects, every student a laptop, more digital information, more support to the creative process of a child/student the visual learners of our society.
For me it would be a challenge to see if we can support this vision not only with technique but also on a professional educational level.
At the Zuyder College Emmeloord the project expanded to more courses:
In Maine (USA) was is a similar project started only on a very big scale (the whole state!) in the year 2000. And they can say that the project is a success and even gave a positive impulse to the community.
So i guess the prep/k-12 school is doing very well on these innovative projects, i just wonder where do the students go when they are ready for High-school/University?
I think it’s time to act and make an environment where »our« students and future students will recognize themselves for now and the future.
370 | An diesem Wochenende war Großeinsatz der Fachleute von der TCI Groep. In der Study Landscape der CHN University in Ljouwert ersetzten sie 110 PCs durch eine innovative Client-Lösung. Das Ergebnis: kein Rauschen mehr und viel weniger Stromverbrauch.
Allein der Abbau der bestehenden Geräte brauchte seine Zeit. Nach rund 4 Jahren Dienst sind die PCs nun reif für eine Überholung und einen Einsatz an weniger beanspruchenden Orten als hier.
Sechs Mitarbeiter werkelten an mehr als hundert Arbeitsplätzen nicht nur auf, sondern auch unter den Tischen, um das neue System zu installieren.
Lediglich ein Flachbildschirm, eine Tastatur und eine Maus sind nun verblieben. Über ein spezielles Interface wurde jeder Platz mit dem zentralen Server verbunden.
Ein paar gebündelte Kabel für Netzspannung und Netzwerkanbindung – das ist inzwischen alles, was man heutzutage in solchen Arbeitsumgebungen benötigt.
Keine summende, pustende oder gar Feinstaub verbreitendende Maschinerie mehr!
Und dann: der Test. 110 neue Plätze müssen wieder laufen, wenn am Montagmorgen die Studenten ins Haus strömen!
»Bevor nicht alles funktioniert, gibt es keinen Feierabend!«, sagte IT-Chef Edgar van Gorkum noch mittags streng.
Doch bereits kurz nach Beginn der Dämmerung zeigte sich, dass alles nach Plan gelaufen war.
Einige erste Studenten dürfen wieder hinein, als Versuchspersonen sozusagen.
Und was sehe ich? Sogleich ein strahlendes Gesicht vorn und zufrieden arbeitende Studenten weiter hinten! Was höre ich? Den Wind, der leicht am Dach rüttelt… So muss es sein.
Ruhiges Arbeiten für tausend Studenten
Damit hat die CHN nun den gesamten offenen Studienbereich rund um die Bibliothek in bemerkenswerter Weise modernisiert. Zweihundert »Thin«-Plätze bieten nahezu tausend Studenten, die meist in Gruppen arbeiten, gleichzeitig die Möglichkeit zur Recherche, zum Strukturieren und zum Abfassen ihrer Aufgaben.
Die CHN beschäftigt sich oft mit den Begriffen »Leadership« und »Service«. Mit dieser sicher nicht preiswerten, aber wichtigen Aktion zeigt sie, was sie darunter versteht: Wertschätzung für die Menschen, mit denen man arbeitet. Denn nur der kann letztlich führen, der dienen will – nicht beherrschen. Diese Aktion »Thin Clients for our students« setzt dafür auch gegenüber unseren Studenten ein sichtbares Zeichen.
352 | Die kuriose Abschottungsstrategie von Apple beim Vertrieb des iPhone – mobile Telefone werden an Provider gebunden, hoffentlich macht Apple das demnächst nicht auch noch mit seinen Computern und seinem Betriebssystem…! – lenkt den Blick auf das krasse Gegenteil: Open Source for mobile phones, made by openmoko.
Für 300 Dollar (das sind inzwischen schlanke 200 Euro, wie ich staunend bemerke) gibt es aus Taiwan ein Gerätchen samt Developer-Kit, an dem jeder alles ausprobieren darf, um daraus einen Gegenentwurf zum Kulthandy aus Cupertino zu erschaffen.
Auch wenn dieses Projekt aus der Massenschmiede des Ostens schon länger bekannt ist als das teure Statussymbol der Nobelmarke aus dem Silicon Valley des Westens: es lenkt den Blick auf das Eigentliche der interaktiven Netzwelt, nämlich auf das Mitgestalten und Teilen von Ideen und Produkten.
Sowohl die interpersonale Kommunikation, die über Telefon auch bei großen Abständen möglich ist, als auch die Web-Welt sind immer noch und sogar zunehmend auf individuelle Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten ausgerichtet.
Web 2.0 ist ein klarer Fingerzeig, weg vom Abbild des starren Printprodukts und der in festen Zeiten ablaufenden audiovisuellen Produkte, hin zum sowohl individuellen als auch gemeinsamen Ausgestalten von virtuellen Räumen aus virtuellen Begegnungen.
Wir alle bilden uns ein, miteinander durch gute Umsetzung der digitalen Einsen und Nullen menschliche Kommunikation zu betreiben. Doch die sucht immer nach passenden Kontexten und lässt nonverbal eine Menge Bedeutungsangebote mitschwingen.
All das passt vielleicht sogar besser zu einem Open-Source-Vorhaben als zu einem durchgestylten Kommerzprodukt…
Möglicherweise bleibt openmoko nur eine Fiktion. Aber es ist auf alle Fälle ein Indiz für das Bedürfnis nach einem anderen Ansatz.
346 | iPhone unleashed? Jedenfalls gibt es das Kulthandy derzeit in meinem Heimatland Deutschland ohne Vertragsbindung. Ohne Sim-Lock also.
Drum bin ich am zum Wochenendbeginn nach Lingen gedüst, fast zwei Stunden Fahrt pro Strecke. In der Marienstraße 2 gab es das iPhone, das nicht mehr auf einen T-Account angewiesen sein und keinen Hack mehr brauchen soll.
Also schiebe ich mein rotes Kärtchen ein (die Bedienungsanleitung des Kultmaschinchens verrät nicht, wie das überhaupt gehen soll – Webseiten helfen mir weiter, die eigens produzierte Anleitungsfilme bereithalten).
Doch mein iTunes erzählt mir:
Auf deutschen Websites habe ich nichts zur Aktivierung der Geräte finden können – ohne Simlock.
Holländische Websites allerdings berichten, dass es 24 - 36 Stunden dauern soll, bis Apple meine Gerätenummer erfasst hat, die der freundliche Telekommer telefonisch nach Cupertino durchgegeben hat. Oder zumindest einer ebenfalls deutschsprachigen Kollegin…
Sollte das Gerätchen in Kürze arbeiten wollen, möchte ich gern herausbekommen, wie die Usabilitiy ist und wie es im Kontext einer komplett mit Wifi ausgestatteten Hochschule funktioniert.