463 | Seit 2003, also seit 5 Jahren, arbeitet das Medienzentrum der RFH Köln eng mit Apple zusammen. Ich durfte das Medienzentrum damals errichten und leiten; heute dient es den rund 1.200 Studierenden des »Media Design« und des »Media Management« als Lern- und Erfahrungsplattform. Inzwischen sind dort nicht nur Dozenten, sondern auch Studierende und Alumni aktiv - als »Apple Certified Trainer«.

Einer von ihnen, Mark Rickert, wirbt gerade in der Media-Design-internen elektronischen Lernumgebung »Moodle« mit einem Video für seinen Einführungskurs in das hervorragende Apple-Programm »Motion«, mit dem schnell und perfekt 2D- und 3D-Animationen mit Szenen, Bildern, Bewegungen und Tönen komponiert werden können:

In zwei Wochen sind die Kolloquien zur Bachelor-Prüfung. Mark gehört zum ersten Kurs dieser Art an der RFH: »Bachelor of Arts Media Design«.

Mit seiner studienbegleitenden Erfahrung als Trainer hat er sich - gemeinsam mit seinem Studienkurs - in hervorragender Weise für den »Markt« des Designs, vor allem des Mediendesigns, bewährt.

Neben ihm erweisen sich inzwischen eine Vielzahl von Mediendesigner als hochkompetent, wenn es etwa um die Erarbeitung von Logo und Corporate Design oder auch um Cross Media geht.

Dieser erste akkreditierte und nach wie vor einzige Studiengang in Deutschland, der zum »Bachelor of Arts Media Design« führt und die Studierenden gemäß dem Leitbild »Architekten der medialen Kommunikation« ausbildet, erweist sich immer mehr als eine nicht nur rheinische Spezialität, sondern eine international bedeutsame Studienrichtung.

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429 | Was ist eigentlich Webzwonull? In Stuttgart, an der HdM, scheint man es zu wissen! Denn von dort gibt es nun »den« Film zu diesem Thema.

Aber man braucht 35 Minuten und viele ein- und umleitende Worte, um sich der Frage überhaupt zu nähern und irgendwie sozusagen zum Thema zu kommen.

Die abgebildeten Meetings sehen so aus, als handele es sich um wissenschaftliche Kongresse. Aber was von diesen Zusammenkünften im Film vorkommt, erhellt nichts, sondern produziert Feelings, Atmosphäre, unter Verwendung von Insider-Begriffen.

Ich befürchte, dass nach Betrachten / Anhören dieses Films alle Uneingeweihten nicht mehr wissen als ohne diesen Film, denn er bleibt ihnen unverständlich.

Was ist Web 2.0? Dieser Film lädt dazu ein, der Frage gezielt(er) nachzugehen. Vielleicht sagt es uns jemand kurz und klar in 35 Sekunden?

So bringt es Tim O’Reilly auf den Punkt. Nachlesbares von ihm gibt es hier.

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407 | Unser Studiengang »Media & Entertainment Management« hatte vor kurzem wieder einmal einen Gast zu Besuch, der unseren Studenten Einsicht in aktuelle Entwicklungen der Medienbranche gab.

Für die stark praxisorientierten Studiengänge der niederländischen Fachhochschulen ist der Besuch eines promovierten Professors mit wissenschaftlicher Reputation aus dem Ausland keine Alltäglichkeit. Daher war der Hörsaal 248 an diesem Tag besonders gut besucht.

Prof. Dr. Mike Friedrichsen von der HdM Stuttgart gab eine Einführung in das wichtige Thema des Mehrwerts der geschäftlichen Kommunikation.

Business communication stellt immerhin einen großen Anteil des Umsatzes der Medienbranche dar. Und die anspruchsvolle Weise, wie Mike mit der Frage nach der Messbarkeit der Effektivität von betrieblicher Kommunikation umging, führte zu manchen anschließenden Überlegungen im kleineren Kreis hinsichtlich der Ausgestaltung eines geplanten Masterstudiengangs.

Ideenaustausch nach der Gastvorlesung von Mike (von links nach rechts): Prof. Dr. Jim Slevin (Stenden University Leeuwarden / Universiteit van Amsterdam / University Roskilde), Prof. Dr. Mike Friedrichsen (Stuttgart Media University), Patrick Bemelmans LL.M (Dean Media & Entertainment Management, Stenden University Leeuwarden), Prof. Dr. Martin Gertler (Director of Academic Affairs, Stenden University Leeuwarden / Rheinische Fachhochschule Köln)

Brückenschlag zwischen Uni und FH: Prof. Dr. Mike Friedrichsen und Patrick Bemelmans.

Danke, Mike, für Deinen Besuch bei uns, und danke, Patrick, für die gute Implementierung der Gastvorlesung in Dein aufstrebendes Bachelorprogramm!

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399 | Hmmm. This video should be a »must« for media design and media management students.

Although they cannot produce anything similar professionally by themselves…



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Martin Gertler | 10. Februar 2008, 00:00 Uhr

397 | »Deutsche Post macht virtuellen Laden in Second Life zu« meldet gulli.com. Wie traurig doch… wem kommen da nun die Tränen?

Die Meldung vom 9.2.2008 im Ganzen:

Am kommenden Mittwoch wird die Deutsche Post ihren virtuellen Auftritt in Spiel ‘Second Life’ beenden. Dies wird die ‘Welt am Sonntag’ in ihrer kommenden Ausgabe bekannt geben. Als Begründung gab man die mangelnde Nutzung des posteigenen Serviceangebots an. Das Spiel werde nicht von der breiten Bevölkerung genutzt, die Bedienung sei oftmals zu kompliziert und die technischen Anforderungen an die Computer zu hoch.

Die Deutsche Post hatte ihr Angebot erst im Mai letzten Jahres gestartet. Zu einem Zeitpunkt, als dort noch Euphorie herrschte, konnte man auf “Post Island” Postkarten aus der virtuellen in die reale Welt schicken. Mittlerweile stellt sich vielen Unternehmen die Frage nach dem realen Nutzen. Mehrere andere deutsche Unternehmen waren in der Vergangenheit schon abgesprungen, so auch der Sportartikelhersteller Adidas im Sommer 2007. Um Second Life als Werbeplattform zu etablieren, ist die Zahl der aktiven Nutzer nach Meinung vieler Experten schlichtweg zu gering. Zwar gab es im Dezember in Deutschland 665.000 registrierte Nutzer, davon hat aber nur ein Bruchteil (42.000 Personen) ihre Avatare mehr als eine Stunde im Monat benutzt.

Andere Unternehmer stöhnen über verbrecherische Teilnehmer, die sich in Produktpiraterie üben. Deren Produkte werden nachgeahmt und im eigenen Online-Store zum halben Preis angeboten. Aufgrund der ungeklärten Rechtslage und dem Fehlen jeglicher Polizei oder Ordnungskräften werden dem Handeln der virtuellen Produktpiraten keine Grenzen gesetzt. Der Hype um Second Life scheint indes stark gebremst zu sein, das beweisen auch die stagnierenden und teilweise rückläufigen Nutzerzahlen. Auch im virtuellen Leben wachsen die Bäume eben nicht bis in den Himmel.

Und ich möchte ergänzend kommentieren:

Wer ein virtuelles Sandkastenspiel mit der Welt des Alltags gleichsetzt und auch für seinen Sandkasten die gleichen »Erfolge«, das Wachstum und die selbe Ordnung wie in seiner (inter)nationalen Wirtschaft sehen will, der unterscheidet offenbar nicht zwischen dem Ernst des Lebens und dem Spiel der Computerkids.

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Martin Gertler | 11. Dezember 2007, 00:00 Uhr

365 | Harald Martenstein versteht nicht, warum ein längst vergessener Kölner TV-Moderator für die Hauptstadt Reklame schieben soll.

Ich auch nicht. :-)

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