467 | Der Film dauert zwei Stunden. Wer es wagt, ihn komplett zu sehen, wird danach noch mindestens so viel Zeit brauchen, um ihn zu »verdauen«.

Hier kommt der Teaser (zwei Minuten vierzig Sekunden):

Und hier der gesamte Film (gut zwei Stunden) - Tipp: Schalten Sie auf Vollbild-Modus!

Prädikat: sehenswert plus

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Martin Gertler | 5. Dezember 2007, 00:00 Uhr

358 | Mathias Bröckers liegt stets quer zum Mainstream der Bezahlmedien. Er berichtet:

Die größte Beschlagnahmung illegaler Drogen nicht des Jahres, sondern aller Zeiten, fand in den letzten Wochen in Mexico statt: insgesamt 48 Tonnen Kokain.

Verwickelt darin sind zwei Flugzeuge, die in den USA zugelassen sind, sowie ein Schiff, das unter der Flagge von Hongkong segelte. Wem genau die »Esmeralda« gehört, war bisher nicht zu ermitteln, bei den Kokain-Fliegern freilich gibt es eine vielsagende Spur. Eine der Maschinen wurde auch bei den bekannt gewordenen »Folterflügen« der CIA eingesetzt.

Wenn man die riesigen Fundmengen betrachtet, scheinen die Geschäfte im »Iran-Contra«-Stil noch besser zu laufen als in den 80ern, als sie von Oliver North aus dem Weißen Haus koordiniert wurden.

Und auch dieses Mal sind die schmutzigen Geschäfte der Geheimdienste kein Thema für die Mainstream-Medien. Dass »unsere« Leute Drogen schmuggeln und mit Terroristen unter einer Decke stecken, derlei Kriminalität im Namen des Staats kann nicht sein und darf nicht sein. Und wenn sie dennoch geschieht, muss sie unter den Teppich gekehrt werden.

Oder wie kommt es sonst, dass Sie vom größten Drogenfund aller Zeiten nicht in der »Tagesschau« und aus den Schlagzeilen erfahren, sondern in diesem unbedeutenden Blog?

Mehr über den Fall bei Daniel Hopsicker.

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Martin Gertler | 16. Dezember 2006, 18:28 Uhr

029 | An den Tagen um Allerheiligen und Allerseelen, so glauben die Indios im Süden Mexikos, besuchen die Toten ihre Familien.

Mit Gebet und Weihwasser, mit Schnaps und einem Festessen werden die Verstorbenen begrüßt. Sie sind keine Gespenster, sondern gern gesehene Gäste. Die Traditionen sind Ausdruck des Glaubens an ein Leben nach dem Tod. Mit diesem Glauben wird das Fest der Toten zum Fest des Lebens.

mehr »

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