456 | »Lernende Firma« nennt sich die niederländische Unternehmensberatung Kessels & Smit. Sie setzt auf echte Konsequenzen, zum Beispiel auf die Abschaffung des Managements. So berichtet »brand eins« in der Ausgabe 5/2008 mit dem spektakulären Titel »Dummheit gibt’s gratis.«

Vor gut einem Jahr konnte ich bei einem Workshop mit Prof. Dr. Joseph Kessels zusammenarbeiten. Seine Gedanken und Ansätze, von ihm selbst stets sehr zurückhaltend vorgetragen, überzeugten mich bereits damals.

Aus dem Brand eins - Beitrag von Peter Laudenbach:

Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das Hierarchie durch Kooperation und Eigenverantwortung ersetzt. Und das anderen Firmen das Gleiche empfiehlt, denn es handelt sich um eine Unternehmensberatung. Stellen Sie sich zwei Gründer vor, die ihre gut gehende Firma an ihre Mitarbeiter verkaufen. Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, dessen Mitarbeiter sagen: “Für mich geht es vor allem um die persönliche Weiterentwicklung.” Sie können das laut sagen, weil ihre Kollegen das ebenso sehen. Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, in dem alle wissen, was alle anderen verdienen und die Sekretärinnen über ihr Gehalt mit entscheiden. Dieses Unternehmen heißt Kessels & Smit und ist gut im Geschäft.

Joseph Kessels ist ein kultivierter, sehr aufmerksamer Herr mit leiser Stimme und radikalen Ideen. Er und seine Partnerin Cora Smit haben die ungewöhnliche Beratung im niederländischen Utrecht vor drei Jahrzehnten gegründet. Seitdem setzen sie ihre Ideen vom hierarchiefreien Unternehmen in die Praxis um. Kessels: “Niemand kann hier eine Position einnehmen, von der aus er anderen etwas befehlen kann. So etwas wäre für mich unerträglich. Cora und ich sind die Gründer, nicht die Bosse.”

Die 40 Mitarbeiter in den Niederlanden und weitere 20 Kollegen in Dependancen in Belgien, Südafrika und Indien sind auf Personalentwicklung spezialisiert. Zu den Kunden zählen die niederländische Eisenbahn, der Bierbrauer Heineken, der französischamerikanische Telekom-Konzern Alcatel-Lucent, Krankenhäuser, Behörden und Ministerien, aber auch Schifffahrtsunternehmen in Indien oder Entwicklungshilfe-Organisationen in Südafrika. Über ihren Umsatz reden die Berater nicht gern. Er ist niedriger, als bei Unternehmensberatungen ihres Kalibers gewohnt, aber hoch genug, dass alle zufrieden sind.

Joseph Kessels lernte ich im April 2007 beim »Samenscholingsdag« der CHN Leeuwarden kennen, wir standen gemeinsam im Auditorium vor einigen hundert Dozenten und Mitarbeitern und stellten vor allem Fragen. Joseph ist nicht nur Consultant, sondern auch Professor für Human Resource Development an der Universität Twente.

Menschen wie er geben Impulse und Orientierung. Der Beitrag des führenden Wirtschaftsmagazins »brand eins« resümiert:

In der alten Arbeitswelt gibt sich die Organisation große Mühe, den Menschen als potenzielle Fehlerquelle und Restrisiko ungefährlich zu machen. Er soll auf seine pure Funktion reduziert werden. Er schrumpft zum willenlosen Werkzeug. Die Mittel dazu sind Kontrolle, Disziplin, Reglement.

Die Wissensökonomie kann mit willenlosen Werkzeugen wenig anfangen. Der eigene Wille, Eigeninitiative und Selbstverantwortung sind das Kostbarste, was die Mitarbeiter den Unternehmen geben können. Kessels & Smit zieht daraus die logische Konsequenz. Die Berater arbeiten an der Wiedereinführung des Menschen in die Organisation.

Die komplette Geschichte finden Sie hier. Lesenswert!

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450 | The Network of International Business Schools (NIBS) is a group of Business Schools from around the world which believe that the internationalization of business and the globalization of the economy are essential elements in the evolution of managerial practices. On the 14 and 15th of May in 2008, the 13th NIBS congress took place in Leuven, Belgium, discussing some solutions for the challenges in this managerial field.

Elena Cavagnaro, professor of service studies at Stenden University of Applied Sciences, was invited by the host organization (KHLeuven) to deliver a key note speech together with Rudy Dhont, Peter Tom Jones and Nigel Roome.

Dr. Elena Cavagnaro on the roof of the Distribution Centre of Supermarket Colruyt: on the background solar collectors and a wind mill. Colruyt produces as many KWh per year to cover consumption by 1000 families.

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447 | His presentation was very interesting for the students and docents. At Stenden University of Applied Sciences, Ian Yeoman gave us many insights in the methods of scenario planning for tourism. Really applied sciences!

That’s the reason why I in my function as Director of Academic Affairs could address him as a Visiting Professor at Stenden University of Applied Sciences.

Ian Yeoman is the world’s only professional crystal ball gazer or futurologist specializing in travel and tourism, as he wrote on his own website.

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429 | Was ist eigentlich Webzwonull? In Stuttgart, an der HdM, scheint man es zu wissen! Denn von dort gibt es nun »den« Film zu diesem Thema.

Aber man braucht 35 Minuten und viele ein- und umleitende Worte, um sich der Frage überhaupt zu nähern und irgendwie sozusagen zum Thema zu kommen.

Die abgebildeten Meetings sehen so aus, als handele es sich um wissenschaftliche Kongresse. Aber was von diesen Zusammenkünften im Film vorkommt, erhellt nichts, sondern produziert Feelings, Atmosphäre, unter Verwendung von Insider-Begriffen.

Ich befürchte, dass nach Betrachten / Anhören dieses Films alle Uneingeweihten nicht mehr wissen als ohne diesen Film, denn er bleibt ihnen unverständlich.

Was ist Web 2.0? Dieser Film lädt dazu ein, der Frage gezielt(er) nachzugehen. Vielleicht sagt es uns jemand kurz und klar in 35 Sekunden?

So bringt es Tim O’Reilly auf den Punkt. Nachlesbares von ihm gibt es hier.

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Martin Gertler | 16. März 2008, 18:00 Uhr

412 | Zwölf Doktoranden und drei Professoren trafen sich am Wochenende in Berlin, um in Form eines Kolloquiums ihre Forschungsvorhaben in Gebieten des Medienmanagements voranzubringen.

Unternehmensberater, Hochschuldozent, freiberuflicher Mediendesigner, IHK-Mitarbeiter, Geschäftsführer eines Privat-Radios - aus ganz Deutschland waren die Nachwuchsforscher zu dem Treffen in der Humboldt Universität angereist.

Fundierte Kritik und natürlich jede Menge Hilfe gab es nach den Präsentationen der Vorhaben von den beiden Gastgebern, Prof. Dr. Wolfgang Mühl-Benninghaus (Medienwissenschaft, Medienökonomie; li.) und Prof. Dr. Mike Friedrichsen (Medienökonomie; re.), und von mir (Kommunikationswissenschaft, Medienproduktion).

Am zweiten Tag waren wir beim ZDF im Hauptstadtstudio Unter den Linden zu Gast.

Durch die beruflichen und thematischen Verbindungen der Teilnehmer und Professoren finden die Arbeitstreffen immer auch in den Räumen bedeutender Medienunternehmen statt.

Im schicken Besprechungsraum konnten wir ausführlich die verschiedenen Ansätze und Strukturentwürfe durcharbeiten.

Die Professoren waren selbst Gäste, denn die Doktoranden hatten die Veranstaltung komplett vorbereitet.

Meine bisherigen Absolventen und meine jetzigen Kollegen, die Interesse an einem eigenen Promotionsvorhaben im Umfeld der Medienkommunikation haben, können gern mit mir Kontakt aufnehmen.

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408 | Der regionale Radiosender »Omrop Fryslan« berichtete gestern in seinem Programm »Skoal Radio« über den Stand der Entwicklungen unserer Stenden Hogeschool Leeuwarden, die in Kürze einen universitären Zweig eröffnen wird.



Es ist deutlich: man kann es kaum noch abwarten… ;-)

Vorstandsvorsitzender Robert Veenstra beantwortete im Interview die Fragen des Redakteurs. Wer gut hinhört, versteht auch als Deutscher, was er sagte und welchen Rahmen er unseren Plänen gibt. Und welche Rolle mein Name in der Geschichte spielt…

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