466 | »Vielfalt oder Perfektion? Vom Umgang mit Komplexität« - zu diesem spannungsvollen Thema konnte ich BLW-Diplomierten sowie den ersten Bachelor-Absolventen der Rheinischen Fachhochschule (RFH) in Köln eine letzte »Vorlesung« mit auf den Weg geben.

Bei den letzten Vorbereitungen der Feier: Prof. Dr. Almut Schlesinger, Prorektorin für Wirtschaft und Recht an der RFH Köln, und Prof. Dr. Martin Gertler, Director of Academic Affairs der Stenden Hogeschool Leeuwarden und Honorarprofessor der RFH

In dieser Woche ist wieder »Endspurt« in der Rheinischen Fachhochschule. Die abschließenden Kolloquien - mündliche Prüfungen - finden statt und an fünf Abenden werden die Absolventen in der »Wolkenburg« verabschiedet.

Einen Eindruck von der Festlichkeit und zugleich der Verbundenheit zwischen den Studierenden bzw. Absolventen und ihren Dozenten vermitteln die Aufnahmen, die Carsten Jezewski, Medienzentrum der RFH, an einigen der Abende drehte und die ich zu einem kurzen Videobeitrag zusammengefügt habe.

Premiere: die ersten Bachelor-Absolventen der RFH konnten ihre Urkunden entgegennehmen. Abschluss: »Bachelor of Arts«, Fach: Media Design.

Für mich war es eine besondere Ehre, an diesem Abend die Festrede halten zu dürfen, denn es wurden dreißig Absolventen des Fachs Mediendesign verabschiedet - diesen Diplomstudiengang hatte ich 2004 ins Leben gerufen und 2005, nach gründlichem Umbau in Didaktik und Struktur, als Bachelor-Studiengang zur Akkreditierung gebracht.

Eine »Case Study« aus meiner Wahlheimat Friesland bildete den Roten Faden der Festrede, die in dem Appell mündete, als Manager und »Leader« in komplexen Prozessen und Situationen nicht der Versuchung nach noch mehr Durchgriff und Kontrolle zu erliegen, sondern vielmehr sich zu öffnen und aus der Stärke des Studiertseins, der Erfahrung und des Vertrauens heraus so etwas wie eine »begrenzte Instabilität« zu wagen.

Der Film zeigt das dramatische Ereignis meines Fallbeispiels aus Marrum in Friesland.

Danke allen, die diesen unvergesslichen Abend möglich gemacht haben!

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463 | Seit 2003, also seit 5 Jahren, arbeitet das Medienzentrum der RFH Köln eng mit Apple zusammen. Ich durfte das Medienzentrum damals errichten und leiten; heute dient es den rund 1.200 Studierenden des »Media Design« und des »Media Management« als Lern- und Erfahrungsplattform. Inzwischen sind dort nicht nur Dozenten, sondern auch Studierende und Alumni aktiv - als »Apple Certified Trainer«.

Einer von ihnen, Mark Rickert, wirbt gerade in der Media-Design-internen elektronischen Lernumgebung »Moodle« mit einem Video für seinen Einführungskurs in das hervorragende Apple-Programm »Motion«, mit dem schnell und perfekt 2D- und 3D-Animationen mit Szenen, Bildern, Bewegungen und Tönen komponiert werden können:

In zwei Wochen sind die Kolloquien zur Bachelor-Prüfung. Mark gehört zum ersten Kurs dieser Art an der RFH: »Bachelor of Arts Media Design«.

Mit seiner studienbegleitenden Erfahrung als Trainer hat er sich - gemeinsam mit seinem Studienkurs - in hervorragender Weise für den »Markt« des Designs, vor allem des Mediendesigns, bewährt.

Neben ihm erweisen sich inzwischen eine Vielzahl von Mediendesigner als hochkompetent, wenn es etwa um die Erarbeitung von Logo und Corporate Design oder auch um Cross Media geht.

Dieser erste akkreditierte und nach wie vor einzige Studiengang in Deutschland, der zum »Bachelor of Arts Media Design« führt und die Studierenden gemäß dem Leitbild »Architekten der medialen Kommunikation« ausbildet, erweist sich immer mehr als eine nicht nur rheinische Spezialität, sondern eine international bedeutsame Studienrichtung.

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Martin Gertler | 13. Mai 2008, 00:00 Uhr

440 | Das Ranking der CHE gibt, wie immer, jede Menge Stoff zum Nachschlagen, Nachdenken und Interpretieren. Der »Kölner Stadtanzeiger«, führende Zeitung der Fast-Millionen-Stadt, leistet Lesehilfe.

Unter der Überschrift »Minuspunkte für Uni Köln« wurde dort herausgestellt, dass die Uni zwar stark forscht, aber schwach lehrt. Auch die staatliche FH soll ähnlich schlecht abgeschnitten haben, außer bei den Medien- und Kommunikationswissenschaften.

Erfreuliche Pluspunkte gab es hingegen für die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH):

»Besser präsentierten sich die privaten Hochschulen in Köln und Umgebung. So schnitten die Wirtschaftsstudiengänge der Rheinischen Fachhochschule (RFH) und der Europäischen Fachhochschule in Brühl sehr gut oder gut ab.«

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Martin Gertler | 28. April 2008, 00:00 Uhr

433 | Bereits seit drei Jahren arbeite ich mit meinen Studenten, unterstützt durch die Online-Lernplattform »Moodle«, mit Podcasts. Apple berichtet darüber auf seinen Webseiten.

Wichtige Teile meiner Lehrveranstaltungen habe ich in einer kombinierten Produktion, die meinen Vortrag hörbar und die zugehörige visuelle Präsentation animiert sichtbar macht, außerhalb der normalen Vorlesungen als Podcast realisiert.

Die Studenten können diese elektronischen Lektionen direkt aus der Lernumgebung heraus abrufen und auch für sich selbst zum Nacharbeiten speichern.

In einem ausführlichen Beitrag stellte Apple den Ansatz auf seiner Website vor.

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Martin Gertler | 18. März 2008, 00:00 Uhr

413 | Mediendesign-Studierende des 6. Semesters der RFH Köln sorgten in ihrer vorlesungsfreien Zeit für Gestaltung und Realisation von crossmedialer Werbung für »TransFair«, einen Zertifizierer für fair gehandelte Produkte mit Sitz in Köln.

V.l.n.r.: Christian Zeiler, René Adrian, Felix Kellenter, Stephan Liebertz, TransFair-Geschäftsführer Dieter Overath, Katharina Gehring, Mark Rickert

Geschäftsführer und Studenten klebten gemeinsam das erste Plakat, das nun auf die »Liebevoll«-Aktion aufmerksam machen soll. Für »TransFair« ist es die erste Werbekampagne zugunsten des Siegels, das für fair gehandelte Produkte vergeben wird.

Kaffeebohnen sonnen sich in Liegestühlen, Bananen schaukeln in der Hängematte und Pflänzchen Rosa misst schon 22 cm - dies sind die Motive der ersten Werbekampagne von TransFair.

»Die Motive stellen auf originelle Art die Produktfürsorge der Fairtrade-Produzenten in den Vordergrund«, erklärt Geschäftsführer Dieter Overath. »Eine Fürsorge, die letztlich auch dem Geschmack der Fairtrade-Produkte zu gute kommt.«

Von dem fairen Konsum profitieren die Produzentenkooperativen in Afrika, Lateinamerika und Asien: Sie erhalten durch festgelegte Mindestpreise und Fairtrade-Prämien die Möglichkeit, ihre Gemeinschaft aus eigener Kraft zu stärken und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Zeitgleich mit der Premiere der Plakate ging die Website www.liebevoll.info online. Auf unterhaltsame Art und interaktive Weise stellt der Internetauftritt die Welt des Kaffees und der Bananen vom Anbau über die Weiterverarbeitung bis hin zum Verbraucher hierzulande vor.

Student Mark Rickert fasst für die Gruppe zusammen: »Für uns war diese Crossmedia-Kampagne eine sehr wichtige Erfahrung. Die Projektarbeiten innerhalb der Hochschule behalten ja meist ihren Labor-Charakter; nun aber waren wir unerwartet - infolge einer ähnlich angelegten Projektarbeit im 4. Semester - für die ›Liebevoll‹-Kampagne von TransFair eingeladen worden und konnten sogleich eine Kampagne realisieren, die seit März 2008 nahezu jeden erreicht - durch Anzeigenschaltungen etwa in ›Brigitte‹, ›Spiegel‹ und ›Stern‹ oder eben auch über das Internet.«

Als unabhängige Organisation handelt TransFair e. V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair wird von 36 Mitgliedsorganisationen unterstützt. Derzeit bieten in Deutschland 110 Lizenznehmer rund 800 Fairtrade- Produkte an, die in 30.000 Geschäften und Weltläden erhältlich sind. Die Produkte stammen aus 632 Produzentengruppen in 58 Ländern auf der ganzen Welt.

Mediendesign an der RFH

Der Bachelor-Studiengang Mediendesign der RFH wurde von mir 2005 zur Akkreditierung geführt und vom Land Nordrhein-Westfalen staatlich genehmigt. Er startete erstmals zum Wintersemester 2005 und führt zum Abschluss »Bachelor of Arts in Media Design«. Im Jahr 2004 hatten bereits die ersten Mediendesign-Studierenden an der RFH ihren Diplomstudiengang aufgenommen.

Inzwischen haben sich mehr als 300 Studierende für das Mediendesign-Studium an der RFH eingeschrieben.

Meinen Studenten herzlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen Projekt - möge es Euch helfen, am Markt des Mediendesigns weiterhin gut Fuß zu fassen!

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Martin Gertler | 11. März 2008, 22:00 Uhr

410 | Studentische Projektarbeiten unter der Lupe und in der Diskussion: der »Presentation Day« der Mediendesigner an der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) versammelte rund 200 Studenten und Dozenten. Es galt, die Gruppenprojekte aus den verschiedenen Semestern des Bachelorstudiengangs »Media Design« zu erläutern und zu diskutieren.

Lukas Kretschmer erläutert den “Baukasten” eines Print-Designs (1. Semester)

Gleich im ersten Semester üben die Studierenden in kleinen Teams das Gestalten und Realisieren von Druckvorhaben. Daneben lernen sie die Prinzipien und Techniken der Gestaltung und Realisierung gedruckter Medien.

»Grundlegende Fächer gehen bei uns stets einher mit konkreten Praxisvorhaben«, unterstrich Prof. Dr. Stefan Ludwigs, mein Nachfolger als Studiengangsleiter.

Fachsimpeln am Rande: Claudia Herling und Jörg Zimmermann diskutieren mit Studenten die Präsentationen

Die Zweitsemester konnten vier spannende Videoprojekte vorstellen. Im dritten Semester entstanden unterschiedliche Web-Projekte, die teilweise zu lebhaften Diskussionen führten.

»true fruits« - eine multimediale Kampagne, die im 4. Semester entstand

Die Anforderungen an die Studierenden steigern sich von Semester zu Semester. Bei den »großen« Projekten im 4. Semester werden inzwischen umfangreiche Vorhaben für namhafte Firmen und Marken realisiert.

Ziel der Projektarbeiten

Zum einen geht es natürlich darum, auf höchst möglichem gestalterischem und professionellem Niveau arbeiten zu lernen, und dazu braucht man konkrete Aufgabenstellungen.

Zum anderen nehmen die Studierenden so verschiedene Rollen wie Art Director, Konzeptioner, Projektleiter, Creative Director ein. Damit lernen sie frühzeitig, sich auf die spätere berufliche Situation einzustellen und finden ihre eigenen Stärken und Schwächen heraus.

Präsentation ihrer Abschlussarbeiten: Tom Nowak und Hans Schultheiß

Beim »Presentation Day« des Studiengangs Mediendesign stellten auch einige frisch gebackenen Alumni ihre Abschlussarbeiten vor. Dadurch konnten die »nachrückenden« Mediendesigner sich bereits ein Bild von den Anforderungen machen, die im letzten Semester auf sie warten werden.

Zufriedene Gesichter - der »Presentation Day« war ein wichtiger Schlusspunkt des Semesters

Wie kommen die Arbeiten des vergangenen Semesters bei den anderen Studierenden und Dozenten an? Und was erwartet die Studiengruppen jeweils im kommenden Semester?

Auf diese beiden Fragen gab es viele Antworten beim »Presentation Day«, der inzwischen zu einer festen Einrichtung des Studiengangs geworden ist.

Mediendesign an der RFH

Im Jahr 2004 begannen die ersten Mediendesign-Studierenden an der RFH unter meiner Leitung ihren Diplomstudiengang. Sie schließen ihn ab als »Dipl. Medien-Designer«.

Unser Bachelor-Studiengang Mediendesign der RFH, eine optimierte Version des vorherigen Diplomstudiengangs, hat eine Regelstudienzeit von 6 Semestern. Er wurde 2005 akkreditiert und vom Land Nordrhein-Westfalen staatlich genehmigt, startete sogleich erstmals zum Wintersemester 2005 und führt zum Abschluss »Bachelor of Arts in Media Design«.

Ein klarer Aufbau des Studienverlaufs hilft den Interessenten und auch den Studierenden, den angebotenen Weg einzuschätzen und mit den eigenen Erwartungen und Voraussetzungen zu konfrontieren.

Inzwischen haben sich mehr als 300 Studierende für das Mediendesign-Studium an der RFH eingeschrieben. Zum Wintersemester konnten erneut zwei parallele Studiengruppen in ihr erstes Semester starten. Ihnen ein herzliches Willkommen!

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