452 | The »Free Bees« are looking for help in spreading their »9/11’s a lie« music video and song far and wide. Reluctantly they have decided that even though they’re extremely proud of the work, they are releasing it anonymously.
They believe that this music video has the potential to reach a large audience and as a work of infotainment is amusing, informative and thought provoking.
Well you can tell
By the way the buildings fell
There was something wrong
Now it’s time to tell
Spread the word it’s nothing new
You’ve gotta educate yourself in truth
Well it’s not alright, it’s not okay
For you to look the other way
We can help you understand
The New York Times effect on man
Whether you’re a brother
Or whether you’re a mother
9/11’s a lie
9/11’s a lie
Neo-cons are shaking
The world has started waking
9/11’s a lie
9/11’s a lie
Ah ah ah ah
9/11’s a lie
9/11’s a lie
Ah ah ah ah
9/11’s a lie
Well we can’t give in we can’t let go
If we wanna see some justice flow
It’s time for us to make a stand
And together we can end this plan
It’s not alright, it’s not okay
For you to look the other way
The wars they fight, just ain’t right
I don’t know how they sleep at night
Whether you’re a brother
Or whether you’re a mother
9/11’s a lie
9/11’s a lie
Neo-cons are shaking
The world has started waking
9/11’s a lie
9/11’s a lie
Ah ah ah ah
9/11’s a lie
9/11’s a lie
Ah ah ah ah
9/11’s a lie
We’re getting stronger
Won’t take much longer
The truth will set us free
Let’s break our silence
No need for violence
Become the change we want to see
9/11 was an inside job
9/11 was an inside job
We need a peaceful revolution
We need to know we have a choice
We’ve let them get away with murder
It’s time for us to find our voice
Whether you’re a brother
Or whether you’re a mother
9/11’s a lie
9/11’s a lie
Neo-cons are shaking
The world has started waking
9/11’s a lie
9/11’s a lie
Ah ah ah ah
9/11’s a lie
9/11’s a lie
Ah ah ah ah
9/11’s a lie
Regardless of your personal music taste please help spread this music video and song around…
405 | Nirgendwo sonst ist die Quote der in Gefängnissen Eingesperrten so hoch wie im angeblich freiesten Land der westlichen Welt: den U.S.A.
Ein Prozent aller Erwachsenen in den U.S.A. sitzt hinter Gittern.
Das kostete den Staatenverbund im Jahr 2007 satte 49 Milliarden Dollar.
Währung und Wirtschaft brechen zusammen, während sich die unter seltsamen Bedingungen angeblich demokratisch gewählte Kommandantur der U.S.A. in astronomische Höhen von Kriegs- und Gefängnisausgaben verirrt.
telepolis hat die Zahlen: Einer von 99,1 Prozent der US-Bewohner ist inhaftiert – in Deutschland sind es 148 je 100.000 Einwohner. Rechnen Sie mal selbst, auf welchen Promille-Satz Sie dabei kommen.
Mit dieser Schlussfolgerung werden die Machthaber nicht gerechnet haben: US-Amerika ist inzwischen weltweit das Land der anteilig meisten Kriminellen und Knäste.
Wie kann das sein?
Ein paar mögliche Antworten in Frageform – es gibt sicher noch andere:
Sind dort vielleicht schon kleine Kinkerlitzchen Grund genug, um ins Gefängnis verbracht zu werden?
Sind dort vielleicht die Nachfahren der einstigen Eroberer / Besatzer Amerikas in relevantem Umfang in die Fußstapfen ihrer Vorfahren getreten, die vielfach Europa aufgrund von Gesetzesübertretungen verlassen mussten und bei der Landnahme in Amerika wohl auch wenig Gespür für die Grundrechte anderer Menschen zeigten?
Sind dort vielleicht die Kriminalisierungen und Inhaftierungen mancher Personen nicht aufgrund von allüberall als Verbrechen eingestuften Taten geschehen, sondern auf Rassenideologien und Herrschaftswillkür zurückzuführen?
Sind dort vielleicht die kriminellen Taten auch auf Konstruktionen einer Waffenlobby und -industrie zurückzuführen, die Gewalt gegen andere Menschen als normal und notwendig vermarkten darf?
Nun dürfen wir alle weiter raten, worauf diese erschreckenden Zustände in den U.S.A. zurückzuführen sind.
Und wir dürfen froh sein, im tatsächlich freieren Teil der Welt leben und arbeiten zu dürfen: in Europa!
403 | Vor wenigen Jahren war da, wo nun mein Hotel und der angegliederte Golfclub samt 18-Loch-Anlage zu finden sind, nichts, also Savanne. Heute bin ich hier umgeben von vielen alten Menschen, die sich fragen, wie das alles weitergehen soll.
Letzter Frühstückkaffee dieses Morgens samt Orangensaft auf der Terrasse; hinter ein paar Stellwänden wird gerade unter gelegentlichem Lärm eine neue Rampe für die Nutzung von Rollstühlen und Rollatoren hinunter zum Golfplatz betoniert.
Ein älterer, dürrer Mann, der gerade irgendwelche Zahlen von Hand korrigierte, fragt mich, wo ich herkomme. Geboren in Deutschland? Oh, er war 1958 in Nürnberg stationiert, und dann war er noch in Schwäbisch Hall und in Stuttgart, und sein Schiff hatte in Bremerhaven angelegt, aber Norddeutschland kannte er sonst nicht. Klar, die amerikanische Besatzungszone war ja im Süden. Es sei eine tolle Zeit gewesen in Germany.
In der kalten Jahreszeit genießt er inzwischen in einem Appartment um die Ecke die Wärme Floridas, lebt ansonsten mehr im Norden der USA. Aber dass das Benzin inzwischen so teuer geworden ist…! 3,45 Dollar pro Gallone in Florida, daheim sei der Preis noch gerade unter 3 Dollar. Und in Europa? »Da sind Sie nun mit uns fast gleichauf!«, lache ich, »Viele Jahre lang beneideten wir Euch um die niedrigen Energiepreise. Das ist aber nun vorbei.«
Auch das Brot… 3,70 Dollar für ein geschnittenes Brot (das mich in Leeuwarden ca. 1,30 Euro kosten würde) ist ein normaler Preis in diesem Land. Senior versteht nicht, wie jemand mit normalen Stundensätzen das alles in Florida noch zahlen kann.
Ich verkneife mir die Frage, warum er und all die anderen in diesem Kontinent nicht längst Sturm laufen gegen den Kriegspolitiker, der ihnen das alles eingebrockt hat. Die Not ist wohl noch lange nicht so groß, dass jemand hierzulande auf revolutionäre Gedanken käme.
In Deutschland wird in den Bezahlmedien immer noch zu wenig Notiz genommen vom wirtschaftlichen Absturz der USA, und das ist gefährlich, denn auch wir Europäer werden mehr und mehr mit in den Strudel gerissen.
Immer noch träumt der Springer-Verlag (der nach den merkwürdigen »Terroranschlägen« des 11.9.2001 alle Mitarbeiter auf eine unbedingte und unkritische Treue gegenüber dem Nationalfreund USA verpflichtete) davon, dass die Frau des Kriegsherrn Bill Clinton besser an der Spitze Amerikas stehen sollte. Über Barack Obama, der momentan Frau Clinton hinter sich lässt, mault das Blatt:
»Das Entzücken über Obama hält nicht an
Amerika macht einen großen Fehler, hatten Clintons Berater bei dem Pressefrühstück gesagt. Obama sei für den Republikaner John McCain, was 1972 George McGovern für Richard Nixon gewesen sei – ein redegewaltiger, aber politisch viel zu weit links stehender Antikriegs-Kandidat. Mit ihm gehe die Wahl gegen McCain verloren. Das Entzücken über Obama werde nicht reichen, und auch nicht anhalten. Kürzlich fragte der Talkmaster Chris Matthews einen Obama-Unterstützer aus Texas, einen Kongressabgeordneten, welche politische Leistung Obamas er aus dem Stegreif nennen könne. Der Abgeordnete schwieg vor laufender Kamera und kratzte sich auf hartnäckiges Nachfragen am Kopf. Matthews, ein Parteigänger Clintons, genoss es. Die Szene versetzte den Clinton-Stab in helle Aufregung. Da! Er ist doch für Blinde zu sehen, der Graben, in den McCain Obama stoßen wird!«
Wenig Visionäres bei der Redaktion jener Zeitung – und wenig Vision auch bei den Menschen, die mich in Florida umgeben. Sie wurden auf Konsum und auf Krieg getrimmt. Jeder darf hier mit Waffen rumlaufen und inzwischen jeden totschießen, von dem sich anschließend glaubwürdig behaupten lässt, dass man sich von ihm bedroht fühlte. Und die hiesigen Religionen und Konfessionen unterstützen diese tödliche Weltsicht sogar, fast ausnahmslos.
Kann Barack Obama dort etwas verändern…?
»Yes we can«
Ein Musikvideo mit Obama-Aussagen. Und das Bemerkenswerte: der »Star« setzt nicht irgendein amerikanisches, unehrliches Lächeln auf (wie der derzeitige Amtsinhaber, der noch dümmlich grinst, wenn er über die zweifelhaften Erfolge seiner Gewaltaktionen berichtet), sondern guckt echt und ernst in diese heruntergekommene Welt.
Mein Chef zeigt seine Position
Robert Veenstra begegnete in Cincinnati Barack Obama. Der hatte sich in Jura an der Harvard Business School qualifiziert, die zuvor immer nur Weißen eine Chance gegeben hatte. Er zeichnete sich nicht einmal durch Bestnoten aus, aber durch seine Überzeugungskraft.
Glaube ich ihm mehr als anderen US-Politikern…? Das weiß ich noch nicht. Aber dass Robert und sein inzwischen guter Freund Stephen Covey sich offenbar für Barack Obama entschieden haben und sich mit ihm treffen, finde ich doch sehr bemerkenswert:
Von links nach rechts: Nancy L. Zimper, President University of Cincinnati – Barack Obama – Stephen R. Covey, Buchautor und Leadership-Guru – Robert Veenstra, President Stenden University, Leeuwarden
Stephen R. Covey habe ich nicht persönlich, aber über seine Bücher kennengelernt, die in den Niederlanden wie in den USA Bestseller sind (in Deutschland weniger). Der wertekonservative Mormone Covey unterstellt, dass jemand erst einmal sich selbst ändern und optimieren muss, bevor er es als Vorgesetzter von anderen erwarten kann – dies ist eine mir sympathische Grundüberlegung, die ich auch von Franziskus kenne.
Und dass Robert, mein Chef, sich dem Kandidaten Obama zuwendet, der zumindest momentan als Symbol für Friedfertigkeit und für die Überwindung aller Grenzen durch Herkunft und Hautfarbe steht, freut mich sehr, denn das passt zu unserer Hochschule mit ihrer christlichen Herkunft, und es freut mich auch angesichts der Verzweiflungen mancher Menschen, die ich parallel gerade in Florida erlebe.
368 | Die dritte »Auflage« des Films »Loose Change« ist nun erschienen. Er ist ein Bestseller in der Reihe der Beiträge, die sich (wirklich?) kritisch mit den Ereignissen und Hintergründen des elften September des Jahres Zweitausendeins beschäftigen.
Die Probleme dieses Films liegen erneut nicht so sehr in seiner dargestellten Argumentation, sondern im Auslassen weiterer Beobachtungen und Untersuchungen…
Ziemlich merkwürdig erscheint mir diese Meldung auf der Website, die eigentlich den Film in HD-Qualität zum Download anbieten will:
Handelt es sich etwa bloß um eine rein fiktionale Hollywood-Produktion, die an bestimmte Vertriebswege und ihre Termine gebunden ist…?
Wer soll denn solche Auflagen gemacht haben – jenen Filmemachern, die schon in den Vorversionen nicht davor zurückschreckten, ohne Rechteerwerb Videomaterial von anderen für ihr Wechselgeld zu nutzen?
Es ist schon merkwürdig und irgendwie unglaubwürdig, was da vorgeführt wird: dass diese angeblich investigativen Dokumentarfilmer sich in irgendwelche superlegalen Abhängigkeiten begeben haben sollen… Wessen Geschäft betreiben sie nun wirklich?!?
327 | Martin (ich) & Martin (der andere) waren an jenem kalten 9. November von Münster aus nach Utrecht gefahren. Auf der abendlichen Rückfahrt erzählten uns die niederländischen NOS-Nachrichten im Radio etwas Seltsames aus Berlin: die Mauer sei geöffnet worden…
Damals schon gab es das Tempolimit in den Niederlanden, das ich heute so sehr schätze, weil es das Fahren zum Reisen (statt zum Rasen) macht.
Aber am 9. November 1989 konnten wir nicht schnell genug ins Sendegebiet der deutschen Radios gelangen. Denn Martin (ich) verstand zwar aufgrund der Studienzeit in Nijmegen die holländischen Nachichten, aber Martin (der andere), der einen Monat später nach Berlin umziehen wollte, verstand sie nicht so gut – und konnte die Story vor allem noch weniger glauben.
Am späten Abend verfolgten wir dann in Münster mit ungläubigem Staunen die Berichte des deutschen Fernsehens mitsamt Live-Bildern, dass gerade die bisher konstruierte Welt aus angeblichen Gegensätzen von Ost und West zusammenfiel.
Der Jubel war jedoch schon damals gebremst durch Zweifel, durch Sorgen. Das schon bald mit uns »vereinigte« Sorgenkind »DDR« war schließlich wirtschaftlich eine Ruine, über Wasser gehalten durch den ständigen Staatsterrorismus, durch Waffengewalt an der Grenze, durch die Stasi.
Und so zahlen die Wessis noch immer für dieses inzwischen volljährige Kind namens »neue Bundesländer« den Solidaritätszuschlag – mancher hält ihn für eine Art Kindergeld.
Die deutsche Wirtschaft hat dieses Zusammengehen bis heute nicht wirklich auffangen können. Und die vor allem aus dem Osten zugewanderte anhaltende Erwartung einer Rundum-Versorgung mit allen erdenklichen sozialen Sicherheiten hält mein Heimatland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern – wie etwa meine neue Wahlheimat Niederlande – bis dato gefesselt.
Das Ende des Kalten Krieges, das Ende des Ost-West-Konflikts – es geschah im Zusammenbruch des ostdeutschen Regimes und durch die Öffnung der Grenze in Berlin. Es geschah in Deutschland, und – diese persönliche Bemerkung sei mir erlaubt – dort wird auch bis heute überwiegend die Zeche für diese Befreiung gezahlt.
Leider hat der gewonnene Friede nicht lange vorgehalten. Die Nachfolger der damaligen Herrscher dieser Welt erliegen hemmungslos ihren gnadenlose Geld- und Machtinteressen. Sie zelebrieren mit Lügen Feindbilder (…wie war das doch noch mit den Märchen von den Massenvernichtungswaffen des Saddam Hussein und denen von den teppichmesserschwingenden Arabern, die angeblich den 11. September 2001 auf dem Kerbholz haben? …wie glaubhaft sind die Geschichten vom angeblichen Antiterrorkampf des KGB-Putin in Tschetschenien und überall sonst?) und führen ungestraft Überfallkriege, ziehen auch unsere / meine Länder mit hinein in diesen verbrecherischen Mist.
Der damalige Ost-West-Konflikt resultierte aus den schrecklichen Konstruktionen und Verbrechen des Adolf Hitler und seiner Schergen. Sie wurden allzugern aufgegriffen und gar instrumentalisiert von den Machthabern in Moskau und Washington.
Den Faschismus sind wir gottseidank los, die Ost-West-Teilung in Deutschland und Europa ebenfalls, die anderen bösen Geister leider nicht.
Wer hätte all das gedacht, vor 18 Jahren, als wir die Universitätsstadt Utrecht besuchten und auf dem Rückweg waren in die Universitätsstadt Münster, Stadt des Westfälischen Friedens…