057 | Das ist doch wirklich absurd. Sie würden heute genauso handeln, sollen Sie gesagt haben. Berichtet die Presse seit Tagen. Doch Ihre Chefin, Frau Bundeskanzler Dr. Merkel, hatte schon vor Monaten gesagt, dass Guantanamo (das KZ auf Kuba) unrecht und unmoralisch sei. Wie also können Sie heute dazu stehen, dass Sie damals, 2002, dafür waren, dass der arme Mensch Kurnaz da weiter gefoltert werden sollte? mehr »

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Martin Gertler | 30. Januar 2007, 08:49 Uhr

056 | Heute kommt das neue Betriebssystem der Windows-Gemeinde in die Läden. Die Anschaffung ist offenbar zwingend notwendig: Wer das nicht tut, wird schon in einem halben Jahr noch weniger Freude an seiner (be)rauschenden Maschine haben…

Das wird eine teure Operation, nicht nur für Privatnutzer, sondern auch zum Beispiel für Hochschulen, die »aus Kostengründen« meist in Windows-Systeme investiert hatten und nun in 2007 für so etwas viel, viel Geld ausgeben müssen, um auf dem Stand der Technik und ihrer Möglichkeiten bleiben zu können.

…müssen?!? :P



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Martin Gertler | 27. Januar 2007, 20:34 Uhr

055 | Während viele Medien nach dem Sinn von virtuellen Online-Spielen und deren künstlicher »Welt« fragen, arbeiten die Studierenden des Bachelor-Studiengangs Mediendesign der Rheinischen Fachhochschule Köln in ihrem 3. Fachemester unbeirrt an realen Online-Projekten. Zum Semesterende präsentierten sie ihre durchweg gelungenen Werke.

Drei Beispiele: mehr »

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Martin Gertler | 22. Januar 2007, 21:51 Uhr

054 | Vier Kapuziner feierten am 14. Januar in Münster ihr je eigenes 40-jähriges Ordensjubiläum. Sie leben und arbeiten an unterschiedlichen Orten der Welt – Rom, Kanada, Indonesien und Deutschland. Für mich war es ein anrührendes Wiedersehen.

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053 | Unter dem Vorwand einer angeblichen terroristischen Bedrohung entführen US-Beamte seit 5 Jahren aus aller Welt Menschen und verschleppen sie auf ein Territorium, das sie zudem auch noch widerrechtlich besetzt halten: nach Kuba. Fünf Jahre lang quälten sie inzwischen im KZ Guantanamo fast tausend Menschen – über ihre weiteren KZs anderenorts gibt es keine genauen Daten – und verstoßen dadurch gegen ihre eigene Verfassung sowie gegen internationales Recht, aber immer noch geben unsere Kanzler und Kanzlerinnen, unsere Minister und Ministerinnen dem eiskalten Auftraggeber dieses Verbrechens – George W. Bush – die Hand.

Der »Freitag« aus Berlin druckte unter dem Titel »FÜNF JAHRE GUANTÁNAMO: Besuch in einem Gefängnis, in dem kein Gesetz gilt« einen Bericht ab, den unsere Regierung im Juni beim großen Treffen in Heiligendamm laut vorlesen lassen und den Weltlenkern ausgedruckt übergeben sollte. Aber dazu wird es natürlich nicht kommen, denn wie sich im Falle Kurnaz Tag für Tag immer mehr herausstellt, sind unsere deutschen Amtsstuben nicht nur Mitwisser des US-amerikanischen Terrors der Verschleppungen und unmenschlichen Lagerhaltung, sondern gar in die Konstruktion von Begründungen für das verbrecherische Geschehen und dessen Fortführung involviert. Und als Kurnaz endlich hätte freikommen können, wurde dies gar von »unserer« Seite aus regelrecht verhindert, so berichten es die Medien.

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Martin Gertler | 16. Januar 2007, 23:49 Uhr

052 | Wir hatten uns so gefreut, damals, 1986, als wir unsere (längst nicht mehr existierende) Produktionsfirma »tele public« als GmbH in Münster gegründet hatten und dann dieses tolle neue Medium »Fax« den guten alten Fernschreiber (Telex) ablöste. Doch nun… nix geht mehr!

Alle Welt telefoniert inzwischen mit »Flat-Rates« für lau via Internet. Doch jenes mag zwar Sprache übertragen, höchst ungern jedoch das Gepiepse und Geknurre der guten alten Faxmaschinen aus den 80er Jahren des letzten Jahrtausends.

So erhielt ich am 13. Januar 2007 ein Fax von einer Düsseldorfer Nummer, deren Inhaber mir nicht bekannt ist (0211 – 58xxx), und das sah nun so aus: mehr »

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