Martin Gertler | 17. April 2007, 00:02 Uhr

128 | Das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) untersuchte die Zukunftsträchtigkeit der 34 Branchen der deutschen Ökonomie und publizierte die Ergebnisse gestern, am 16. April 2007. Unternehmensnahe Dienstleistungen stehen offenbar an der Spitze. Und wer mitmischen will, muss sich bestens darauf vorbereiten…

Spiegel Online: »Zu den absoluten Top-Performern gehören die unternehmensnahen Dienstleistungen, also Serviceanbieter von Gebäudereinigung bis IT-Beratung. Mit 77 von 100 möglichen Punkten landet die Branche auf Platz 1. Schon in den letzten Jahren stieg hier die Zahl der Erwerbstätigen um 15,1 Prozent. ›Die unternehmensnahen Dienstleistungen sind eine Drehscheibe der Wirtschaft‹, sagt IW-Chef Michael Hüther. Danach folgt die Pharmabranche, die zuletzt auf einen Zuwachs von 14,4 Prozent kam. Rang drei belegt die Medizin- und Messtechnik.«

Bildung unter den Top Ten

»Als weitere Megatrends der Zukunft listet die Studie die Globalisierung, eine verstärkte Einbeziehung von Zulieferern aus dem Dienstleistungsbereich sowie eine Akademisierung der Arbeitswelt auf. Zum Teil ergeben sich daraus automatisch Gewinnerbranchen - wie beispielsweise die Logistik, die vom weltweiten Handel mit Gütern profitiert, oder das Erziehungswesen, das die in der Zukunft erforderliche Bildung vermittelt.«

Tipp: »Master of Arts in International Service Management«

Für alle diese Bereiche haben wir an der School of Graduate Studies der CHN in Leeuwarden (Friesland) den »Master of Arts International Service Management« mit seinen auch für die Dienstleistungsbranche passenden Varianten.

Sogar Medienwirtschaft ist als ein Servicefach vorstellbar. Was haben Medien mit Service zu tun? Das Masterprogramm soll nicht den Medienbetrieb, sondern den Medienmanager »veredelen« helfen. Ein Job als Führungskraft ist aus unserer Sicht immer eine Dienstleistung an den Menschen, mit denen man arbeitet, und an den Kunden sowie Rezipienten. Medienbetriebe sind Dienstleister, selbst wenn sie sich auf Unterhaltungssendungen konzentrieren.

Beschreibung des Studiengangs

»Service management builds the organisation’s structure, strategies, processes, and culture around the customer.

A focus on products, misunderstanding customer expectations, resistance within the organisation, lack of employee commitment, service gaps (between customer expectations and experience), and a lack of necessary management skills are common problems for organisations aiming to develop effective customer focused strategies. «

Unser Master hat also vor allem dort seinen Akzent, wo man sich über die fachlichen Bereiche hinaus noch in seinen sozialen Seiten stärken kann, Prozesse dabei besser erkennen und steuern lernt sowie die eigene kulturelle Rolle bewusst wahrnimmt. Wir betrachten Ökonomie – das ist Leitbild des Hauses – nicht als Plattform zum »Abzocken« und als kapitalistisches Grundinstrument, sondern als Aufgabe, sich um das Wohl aller zu kümmern. Daher umfasst unser Curriculum auch den Bereich der Persönlichkeitsbildung und der Sozialisierung.

Wenn man in seinem Job erfolgreich sein willt, werden auf Dauer ja nicht nur die Umsatzzahlen, sondern eben auch der Charakter dessen, der das Management steuert, wichtig. Und erfahrungsgemäß führt eine charaktergesteuerte Haltung zu mehr Effektivität, also auch zu mehr wirtschaftlichem Erfolg. Dazu empfehle ich übrigens auch dieses Buch.

Man kann alles über den »Master of Arts International Service Management« nachlesen in dieser PDF-Broschüre. Über die Studienorte (berufsbegleitend auch in Deutschland) informiere ich gern auf Nachfrage.

Achtung, bitte vormerken! Am Freitag 8. Juni 2007 ist voraussichtlich ein Info-Abend in Leeuwarden für alle an einem berufsbegleitenden Master interessierten Gäste! Details folgen.

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