Martin Gertler | 27. Juni 2007, 00:04 Uhr

205 | Vermutlich sind es nicht immer akademische Stellen, die der Einzelhandel vergeben will. Aber je mehr Filialisten und das Franchising die Geschäftswelt bestimmen, umso wichtiger werden studierte Manager, die den »Kahn steuern« können.

Die School of Graduate Studies der CHN-University in Leeuwarden bietet dazu einen international ausgerichteten Masterstudiengang, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

Dr. Elena Cavagnaro leitet den doppelt akkreditierten Master-Studiengang zum »Master of Arts International Retail Management« und lädt alle Interessenten zur Kontaktaufnahme ein.

Ein Studiengang = zwei Abschlüsse! Die Masterprogramme der CHN Leeuwarden sind doppelt akkreditiert: in den Niederlanden und zugleich in Großbritannien durch die London Metropolitan University. Die Absolventen erhalten beide Abschlüsse.

Somit haben sie den einzigartigen Vorteil, zugleich einen Fachhochschul-Master (NL) als auch einen wissenschaftlichen Uni-Master (GB) erlangt zu haben.

Dieses Modell ist für FH-Diplomanden / FH-Bachelor-Absolventen besonders interessant, weil sie ohne zusätzliche Aufhol-Semester direkt einen wissenschaftlichen Master-Abschluss anstreben können.

 Podcast: School of Graduate Studies, CHN Leeuwarden

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Martin Gertler | 26. Juni 2007, 00:07 Uhr

204 | Henryk M. Broder bekam am 24. Juni den Ludwig-Börne-Preis zugesprochen, 20.000 Euro schwer, für herausragende Leistungen in den Bereichen Essy, Kritik und Reportage.

Broder bezeichnete sich bereits vor Jahren selbst als »atheistischer Jude«, was an sich schon angesichts der Tatsache, dass das Judentum wie das Christentum als eine Glaubensgemeinschaft, und zwar konkret als eine monotheistische Religion, wahrgenommen werden will, unlogisch und ein populistischer Unsinn ist (welcher Atheist würde sich zugleich als Christ bezeichnen, bzw. umgekehrt?).

Die Positionen dieses Autors, die man hierzulande als »volksverhetzend« verfolgen würde, wenn sie sich in der von ihm gehandhabten Weise gegen genau die andere – seine eigene – Seite richteten, wurden nun von Helmut Markwort (»Fakten, Fakten, Fakten«) mit diesem Preis veredelt. Vermutlich deshalb, weil Broder zumindest eines schafft: Einschaltquoten bzw. Verkaufsziffern bzw. Klicks zugunsten seiner Publikatoren.

Es ist derzeit schick in Deutschland wie auch in anderen westlichen Ländern, den Islam zu verunglimpfen.

Gruselig.

Kommentar von Gerrit Wustmann in »telepolis«

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203 | »De directeur van onze School of Graduate Studies laat niet na reclame te maken voor zijn School en de masters opleidingen!« – so Klaas Wybo van der Hoek in seinem Blog.

Ständig bloggende Chefs, immer die Kamera bereit in der Jackentasche – heftig! :-)

Das war letzten Freitag bei der monatlichen Deans-Konferenz… Tatsächlich mache ich gern Reklame für diese hervorragenden Masterstudiengänge und habe daher schnell noch wasserfeste Poster drucken lassen – der Entwurf lag schon von einer früheren Serie bei der Druckerei vor:

Und außerdem entstanden ruckzuck 6 Spots, die bereits in iTunes zu finden sind und auf den Screens in der Hochschule immer wieder laufen. Diese Spots zeigen am Schluss stets das Poster – so schließt sich der Kreis!

Kostprobe: Masterstudiengang Internationales Hotelmanagement


Alle Spots und künftigen Videos aus der Arbeit der School of Graduate Studies sind in iTunes kostenlos zu abonnieren.

 Podcast: School of Graduate Studies, CHN Leeuwarden

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Martin Gertler | , 00:02 Uhr

202 | Der sogenannte Bologna-Prozess hat zu wenig Veränderungen im deutschen Hochschulwesen bewirkt; eine innereuropäische Vereinheitlichung ist auf keiner Ebene feststellbar. Denn (1.) hat sich in Deutschland das veraltete Lehr-Denken nicht verändern können, (2.) müssen Professoren hierzulande zu viele Lehrstunden geben und können daher nicht hinreichend forschen und (3.) ist die Bezahlung der Professoren in Deutschland unter der Würde dieses Berufs.

1. Alter Wein und Nürnberger Trichter

Die Orientierung deutscher Hochschulen an der Quantität statt an der Qualität konnte der gerade hierzulande so unglaublich mühsame Prozess der Einführung der Bachelor-Master-Struktur bislang nicht beseitigen.

Quantität: alle denken noch immer zuerst in Zahlen. Wie viele Stunden hat ein Fach / ein Modul? Wie wird es am Schluss für die Endnote gewichtet? Wie kann ich mir am einfachsten den Stoff »anpauken« für die Klausur, wo passen am besten die Spickzettel hin? Wie kommt man möglichst einfach an eine gute Note (indem man das wiederkäut, was der Dozent hören oder lesen will)? Wie viele Stunden muss ein Professor »lesen«? Wie hoch dürfen die Gebühren ausfallen?

Somit bedeutet Quantitätsdenken für die einen, die studieren wollen sollten, dass sie mit minimalem Einsatz zu maximalem Ergebnis kommen – oder auch bloß zum Minimum, wenn nicht einmal mehr die Note zählt, sondern nur noch der bestandene Schein. Und für die anderen, die dozieren wollen, bedeutet es, dass sie vor lauter Stundenlast nach dem bequemsten Weg suchen, durch Deputatsnachlässe und alternative Lehrformen die Mühle des ständigen Vortragenmüssens des Immerselben erträglich zu gestalten. Professoren vor allem an FHs haben in jedem Semester die selben Fächer vor immer neuen Leuten vorzutragen; Schullehrer haben immerhin Schuljahre…

Das Workload- und Output-Denken – den neuen Wein – können sich Professoren nicht zu eigen machen in einer Umgebung, die immer noch nach dem Prinzip des Nürnberger Trichters vorgeht und dieses veraltete »Lehren« auch noch als Norm hochhält. Also landet der neue Wein in alten Schläuchen und schmeckt dann auch sogleich modrig. Auf dem Papier ist zwar zu lesen, dass ein Methodenwechsel, ja ein Paradigmenwechsel stattfinden müsse, aber niemand bringt den Professoren bei, wie das aussehen könnte, folglich machen sie so weiter wie bisher. Zentral steht schließlich immer noch bei der Evaluation eines Dozenten, was er »einbringt« in den Nürnberger Trichter, nicht aber, was die Studenten aus den Lehrveranstaltungen und den damit zu verknüpfenden Aufgaben »herausholen« und mitnehmen.

Solchen Fragen stellen sich, auch öffentlich, beispielsweise die niederländischen Hochschulen. Das »neue Lehren« wird debattiert. Die bei uns stets gern zitierten und zur Norm erhobenen, aber nirgendwo definierten »Seminaristischen Vorlesungen« entpuppen sich als Nebelkerze, denn auch dort zählt immer noch bloß das Vorgetragene des Dozenten statt das Erreichte des Studenten.

In den Niederlanden hingegen haben die Hochschulen längst das Problembasierte Lernen etabliert; in kleinen Gruppen von bis zu 10 Studenten plus Coach wird dort systematisch das Lösen von Problemen trainiert, begleitend aber auch stets abstrahiert. Vor lauter Begeisterung für diese Methode wird mancherorts vielleicht übersehen, dass grundlegende Vorlesungen vorab unerlässlich sind und gründlicher Input zunächst den Boden für das Bewältigen der 7-Sprung-Methode bereiten müsste. Doch solche Curriculum-Korken lassen sich zeitnah ziehen. Entscheidend ist eine Ausrichtung gemäß den heutigen Erkenntnissen der Didaktik, die weder Rückschritt noch Stillstand verheißt.

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201 | Wer sein betriebswirtschaftliches Diplom- oder Bachelorstudium erfolgreich absolviert hat und sich nun mit einem international ausgerichteten Masterstudium auf eine Karriere in der Freizeit- und Tourismusbranche vorbereiten will, kann ab September in der friesischen Hauptstadt Leeuwarden einen passenden Master-Studiengang belegen.


Albert Postma leitet den doppelt akkreditierten Master-Studiengang zum »Master of Arts International Leisure & Tourism Studies«. Er lädt alle Interessenten zur Kontaktaufnahme ein.

Ein Studiengang = zwei Abschlüsse! Die Masterprogramme der CHN Leeuwarden sind doppelt akkreditiert: in den Niederlanden und zugleich in Großbritannien durch die London Metropolitan University. Die Absolventen erhalten beide Abschlüsse.

Somit haben sie den einzigartigen Vorteil, zugleich einen Fachhochschul-Master (NL) als auch einen wissenschaftlichen Uni-Master (GB) erlangt zu haben.

Dieses Modell ist für FH-Diplomanden / FH-Bachelor-Absolventen besonders interessant, weil sie ohne zusätzliche Aufhol-Semester direkt einen wissenschaftlichen Master-Abschluss anstreben können.

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Martin Gertler | 21. Juni 2007, 14:36 Uhr

200 | Punkt 14 Uhr. Wummernde Bässe dröhnen durch die Rengerslaan: Es ist längster Tag des Jahres, die Studenten feiern!


Vor dem Haupteingang macht sich trotz des inzwischen bedeckten, aber immer noch trockenen Himmels Partystimmung breit, die Seminare gehen zu Ende, denn der Rhythmus lässt keine normale Arbeit mehr zu. Es gibt tropische Früchte unter Palmen und namhafte DJs, die den Sommer einläuten.


Was wäre ein studentisches Sommerfest ohne Nachwuchswerbung? In diesem Falle geht es allerdings um das Studium des Rhythmus’, bei dem jeder mitmuss…

So isses in Friesland!

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