Martin Gertler | 22. Juli 2007, 00:31 Uhr

232 | Eine bemerkenswerte Kommentierung des anhaltenden Kolonialismus gegenüber den Palästinensern veröffentlichte telepolis am 21. Juli 2007.

Kostproben:

Dass Israel und die “internationale Gemeinschaft” (dominiert von einigen westlichen Ländern) sich so gut verstehen, hat viele Gründe, zu denen nicht zuletzt dieser gehört: Israel wirkt westlicher. Es hat nichts mit einem fernen, “finsteren” Orient zu tun, von dem die, welche die “internationale Gemeinschaft” anführen, bis heute offenkundig nicht viel verstehen (George W. Bush war lange unklar, dass es Sunniten und Schiiten gibt, Nicolas Sarkozy wusste nicht, welcher Richtung al-Qaida angehört.)

… Merkel wiederum gelang es bei ihrem Besuch Anfang April dieses Jahres, “alle Punkte der Etikette, Anständigkeit und Diplomatie zu übergehen, indem sie die Gefühle des palästinensischen Volkes provozierte, seine Führer abwies, die Nase rümpfte und ihre Besorgtheit um die Gefühle der israelischen Seite unterstrich”, schrieb das ehemalige arabische Knesset-Mitglied Azmi Bischara am 5. April in der saudischen Tageszeitung Al-Hayat.

Merkel hatte es nicht nur abgelehnt, den von den Palästinensern demokratisch gewählten Premier Haniyeh zu treffen, sie wollte auch Präsident Abbas nicht sehen – zumindest nicht wie vorgesehen in Bethlehem. Von dort aus wäre Israels “Sicherheitszaun” in seinem vollen Ausmaß sichtbar gewesen. Möglicherweise aber, überlegt Bischara, wollte sie genau dies vermeiden und der Frage nach einem Vergleich mit der Berliner Mauer aus dem Weg gehen. Merkel sagte zudem ein Treffen mit Vertretern von Zivilgesellschaften ab – eine Tradition, die bislang kein europäischer Besucher des besetzten Bodens ignoriert hatte.

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231 | Parvez Lijon is a part-time Master student at CHN University Leeuwarden. He talks about his study and his work as assistant manager at ****Hotel Wyswert in Leeuwarden, planning a career in the fields of hospitality or service management.

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School of Graduate Studies

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Martin Gertler | 20. Juli 2007, 14:17 Uhr

230 | Der neue Kleiderschrank von »Praxis« sollte heute kommen. Doch er kam bislang nicht… Man hatte dort den Kassenbon von meine Restzahlung verlegt. Sjoerd rief aber gerade an, er kommt persönlich, sagt er.

Unterdessen widmet sich Matthias, einer meiner guten Geister beim Umzug, einem ersten niederländischen Sprachstudium, online. Die Bezeichnung »Kipfilet Tuinkruiden« der Aufschnittspackung vom Frühstückstisch will verstanden werden.

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Martin Gertler | 19. Juli 2007, 00:31 Uhr

229 | Josselyne is a part-time Master student at CHN University Leeuwarden. She talks about her study and her objectives, planning a career as revenue manager.

Ein Studiengang = zwei Abschlüsse! Die Masterprogramme der CHN Leeuwarden sind doppelt akkreditiert: in den Niederlanden und zugleich in Großbritannien durch die London Metropolitan University. Die Absolventen erhalten beide Abschlüsse.

Somit haben sie den einzigartigen Vorteil, zugleich einen Fachhochschul-Master (NL) als auch einen wissenschaftlichen Uni-Master (GB) erlangt zu haben.

Dieses Modell ist für FH-Diplomanden / FH-Bachelor-Absolventen besonders interessant, weil sie ohne zusätzliche Aufhol-Semester direkt einen wissenschaftlichen Master-Abschluss anstreben können.

Viele Fragen und viele Antworten - daher startete die School of Graduate Studies in der friesischen Hauptstadt Leeuwarden ein eigenes Web-TV, das in iTunes gratis angeboten wird. Außerdem kann man die Beiträge auch für alle weiteren Feedreader abonnieren.

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228 | Warum jetzt erst? Das fragt sich der erstaunte Beobachter des Endes jenes seltsamen Hype um das Online-Spiel Second Life. Reihenweise, meldet die Presse weltweit, beenden Firmen ihre Aktivitäten im virtuellen Sandkastenspiel, in dem sich offenbar immer weniger Nutzer noch tummeln mögen. Resignation macht sich breit, liest man.

Wie die »Los Angeles Times« (Samstagsausgabe) berichtet, findet sich kein einziger Eintrag auf dem Event-Planer bei Sun Microsystems, die Grasflächen auf Dell Island sind verlassen.

Keine Verkäufer oder Kunden finden sich mehr auf dem Geek Squad Island, das der Unterhaltungselektronikmarkt Best Buy errichtet hat. Auch American Apparel, ein Textileinzelhändler aus Los Angeles, hat seinen Shop geschlossen.

InfoWeek: Firmen schliessen Second-Life-Filialen
Der Standard: Firmensterben in Second Life
de.internet.com: Firmen schließen ihre virtuellen Niederlassungen in Second Life – Wenig aktive Avatare
The Inquirer: Luft raus? Exodus aus Second Life
Electronic Commerce Info Center: Firmen verlassen Second Life wieder

Also, Mediendesigner und Medienwirte: vergesst solche Flausen. Sie werden immer wieder kommen und gehen. Fürs künftige Berufsleben sind sie unnütz und verschleudern Energie und Zeit.

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Martin Gertler | 17. Juli 2007, 00:01 Uhr

227 | Viel Platz, viel Luft. Gute Erholung!

Zeit für

Fotos von Andreas Beusker, 16. Juli 2007.

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