Martin Gertler | 13. August 2007, 21:11 Uhr

251 | Heute vor 46 Jahren wurde mit dem Mauerbau in Berlin die Welt für Jahrzehnte in Gute und Böse geteilt.

Nur 28 Jahre hatte dieser Mauerbau Bestand. Dann brach die Konstruktion der Schwächeren zusammen.

Alle westlichen Staaten hatten immer einstimmig geschimpft und geheult über die Mauer und all ihre Folgen für die Menschen.

Krokodilstränen…? Heute schweigen sie über den derzeitigen Mauerbau, der mit voller Kraft vorangetrieben wird, unter anderem unterstützt durch die Weltbank, in deren Gremien auch eine deutsche Ministerin ihren Sitz hat.

Das Bauwerk – ähnlich wie seinerzeit in Deutschland streckenweise nicht mit Mauern, sondern anderen Sperranlagen erstellt – erinnert fatal an die unmenschliche Todesgrenze quer durch Deutschland.

Es ist die Mauer, die ein angeblich westlich-demokratisch aufgestelltes Israel (natürlich nicht auf eigenem Grund und Boden, sondern auf unrechtmäßig besetztem Gebiet) vor den eigentlich dort Ansässigen schützen soll, die halt immer mehr verarmen und nicht auf die Idee kommen sollen, in Massen sich von den Besatzern das zurückzuholen, was diese ihnen täglich wegnehmen…

Man nennt diese Schande der Menschheit auch »Apartheid Wall«.

Frau Merkel & Co. schauen lieber weg, und das nicht einmal betreten.

Uri Avnery hat das Schreckliche dieser neuen Mauer bereits vor Jahren deutlich gemacht.

Bedenke: Mauern bauen nur Schwache. Und solche Mauern halten nicht lange.

Auch daran erinnert der 13. August, der Tag des Mauerbaus in Deutschland.

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