267 | Ein neuer Lebensabschnitt beginnt mit einem ersten Studienstart. Die CHN in Ljouwert (Leeuwarden) macht daraus fast so etwas wie eine große Geburtstagsparty: Raumsuche, Quartiervermittlung und Sprachkurse werden mit einem informativen Mega-Unterhaltungsprogramm zum Event umgebaut.

Tag für Tag treffen neue Studentinnen und Studenten ein, nach einem genau festgelegten Fahrplan, damit jede/r die notwendigen Formalitäten erledigen und alle Informationen erhalten kann.

Die CHN kümmert sich auch um die Quartiere der Neuen, denn die meisten kommen natürlich aus anderen Gegenden nach Friesland. Eigene Studentenheime sorgen sogleich für die erste Unterkunft – die Zimmerbörse ist daher stets als erste belagert.

Am Samstag konnten die ersten »Internationals« gleich einmal Friesland per Schiff erkunden, bei strahlendem Sonnenschein.

Studenten des 2. und 3. Studienjahres erzählen den Neuen alles, was sie zu Anfang wissen sollten. Das ist auch der Sinn der »StudieStartWeek«: niemand darf ankommen müssen, ohne andocken zu können.

Die älteren Semester der CHN betreiben zur Unterhaltung, aber auch zur Information der jetzt Nachrückenden die ganze Woche lang einen echten eigenen Radiosender samt Website. Er ist in Ljouwert und Umgebung auf UKW (FM) 106.8 zu empfangen und wird auch im Internet gestreamt (Links auf der Website).

Blick in die Technik: offen einsehbar wird aus einer der Hallen der großen Hochschule das Vollprogramm live gesendet – Webcam inklusive.

Klaas Wybo van der Hoek stellt sich den Fragen der studentischen Moderatorin. Er ist das akademische Haupt der CHN und ihrer Niederlassungen in aller Welt.

Mit ihm verbindet mich das starke Interesse an einer strukturierten und gerichteten Wissenschaftlichkeit auch in den mehr praxisorientierten FH-Studiengängen – wir wollen derzeit eine ausgewogene Mischung aus quantitativen und qualitativen Methoden in den verschiedenen Studienangeboten sicherstellen – und die zügige Ausgestaltung des neuen universitären Zweiges des Hauses, bei dem es um Grundlagenforschung und -lehre gehen wird.

Wäre ich Interviewer in der Sendung gewesen, dann hätte sich das Gespräch auf Sendung in etwa so angehört:

    »Klaas Wybo, dieses Rundum-Unterhaltungsprogramm wirkt ein wenig wie ein Rundum-Sorglos-Paket. Siehst Du nicht darin eine Gefahr, dass die jungen Leute erwarten, es müsse nun 4 Studienjahre lang ständig Party sein?«
    »Nein, Martin, denn allein schon durch die vielen formalen und organisatorischen Zwänge, denen sich unsere Neuen stellen müssen, merken sie, was alles an einem ernsthaften Studienleben hängt. Und in all den Gesprächen mit den bereits hier Studierenden erfahren sie ja auch, was auf sie zukommt und wo es gelegentlich mal eng werden könnte. Ich finde aber, wir müssen diese Wucht ein wenig mildern, mit der der bekannte Ernst des Lebens nun auf sie zukommt, und ihnen das sichere Gefühl geben, dass sie ab jetzt hier auch ihr neues Zuhause haben dürfen. Wir freuen uns alle über die Starter mit ihren neuen Fragen und Erwartungen, wir alle lernen ja auch von ihnen und sie halten uns davon ab, immer das Gleiche lehren zu können. Das ist doch ein Fest wert, oder?!«

Ich gebe zu, dass mich diese Argumente schon im Vorfeld, beim Deans Meeting im Frühjahr, überzeugten, und dass ich seit nunmehr sieben Monaten sehr gern mit Klaas Wybo zusammenarbeite. Wir haben die gleichen Ziele und es ist mir eine anhaltende Freude, mit ihm am Bau dessen zu arbeiten, was wir mit dem Arbeitstitel »Universiteit Friesland« versehen haben!

Angesichts des lebhaften Auftriebs raufe ich mir die Haare, was Klaas Wybo natürlich sofort mit seinem Fotoapparat festhält. Andreas ist derweil seinerseits auf Bilderjagd. Von beiden stammen die Fotos dieses Berichts.

Ich schließe diesen Schnappschuss der »StudieStartWeek« mit einem Blick auf den Stand einer der Studentenvereine – man spricht hier also nicht nur Niederländisch, Englisch und Deutsch, sondern auch Lateinisch – und auf das Shirt eines der vielen deutschen Erstsemester:

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266 | Immatrikulationstage in Ljouwert (Leeuwarden)… Die jungen Wissbegierigen checken ein für volle vier Jahre, denn an den Fachhochschulen in den Niederlanden dauert das Bachelorstudium so lange – wie halt international üblich.

Sie stehen an für das Check-In zum Start ins Studium »Hospitality Management«. Siebenhundert Erstsemester allein in diesem Studiengang…

Hochbetrieb auch im International Office, wo die Ankömmlinge aus dem Ausland sich melden müssen.

Im hochschuleigenen Laden liegen die Skripte fürs neue Studienjahr bereit.

Basistexte können bei Nachweis der Matrikelnummer kostenlos abgeholt werden, andere Manuskripte werden gegen reine Kopierkostenerstattung abgegeben. An der CHN wird Service nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt.

Dafür steht man an

Das Konzept eines Studiums in Kombination mit dem handfesten, hochschuleigenen Lehrbetrieb des 4-Sterne-Hotels und -Restaurants »Wyswert« geht auf. Denn der Hotelmanagement-Studiengang der CHN in Ljouwert (Leeuwarden) mit weit mehr als 2.000 Studierenden entwickelt sich längst zum größten in Europa und mit einem Zuwachs von 16% bei den Einschreibungen liegt die CHN landesweit vorn.

Wer danach weiterstudieren will, kann sich anschließend für den »Master of Arts International Hospitality Management«, den »Master of Arts International Service Management« oder auch den »Master of Arts International Leisure &Tourism Studies« einschreiben. Wer seinen Bachelor an der CHN erlangt hat, erhält einen Rabatt in Höhe von 1.000 Euro auf die Studiengebühren des doppelt akkreditierten Masterstudiums an der »School of Graduate Studies«.

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Martin Gertler | , 00:02 Uhr

265 | Nun durfte das schicke Reisemobil endlich das langweilige schwarz-weiße deutsche Kennzeichen abgeben und tritt seine nächste Wüstenreise mit farbigen Nummern an.

Andreas hat seinen längsten Behördentag in den Niederlanden hinter sich und sein Auto eine im doppelten Wortsinn bunte Nummer, denn das Kennzeichen zeigt nicht die gewohnte dreifache Paarung XX - XX - XX. Warum das so ist, erklärt er in seinem Blog



Allzeit gute Fahrt durch unsere bunte Welt!

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