Martin Gertler | 30. Mai 2008, 09:00 Uhr

449 | Der Kölner Designer wird am Mittwoch, 4. Juni 2008, mit den Mediendesignern der Rheinischen Fachhochschule Köln über die Geheimnisse des Erfolgs in ihrem zukunftsorientierten Berufsfeld sprechen: »Riskier es! Von der Theorie zur Tat.« hat er seine Gastvorlesung überschrieben.



Mike Meiré ist mittlerweile seit 25 Jahren als Art Director, Künstler, Designer, Architekt, Fotograf, Kurator, Herausgeber und Vermittler tätig.

Er gründete 1983 mit gerade einmal 19 Jahren das Kunst- und Kulturmagazin »Apart«, dessen Herausgeber und Art Director er über mehrere Jahre war. 1987 schloss er sich mit seinem Bruder Marc zusammen und gründete die Agentur »meiré und meiré« in Köln, die unter anderem ab 1992 die ganzheitliche Kommunikation der Bad- und Küchenmarke Dornbracht übernahm.

Mit der visuellen Sprache der 1998 gegründeten Wirtschaftszeitung »Econy«, die 1999 in »Brand Eins« umbenannt wurde, konnte er auch im Editorial Design neue Maßstäbe setzen. Zu den weiteren von ihm betreuten Magazinen gehören »MINI International«, »Kid’s Wear« sowie das Kulturmagazin »032c«.

2006 wurde er von der Hamburger Lead Academy zum »Visual Leader of the Year« gekürt und präsentierte ein Jahr später einen Werkzyklus über das sterbliche Leben im Bozener »Museion«.

Mit seinem Plädoyer für »Kunstfreiheit innerhalb der Markenkommunikation« sieht Mike Meiré sich weniger als Designer denn als »professioneller Träumer«.

Wir sind froh und stolz, ihn für den Abend gewonnen zu haben!

Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Ort: Wolkenburg, Köln, Mauritiussteinweg 59
Datum: Mittwoch, 4. Juni 2008
Zeit: 18:30 Uhr

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Martin Gertler | 28. Mai 2008, 14:00 Uhr

448 | A new method of communication management, based on the Balanced Scorecard method, is on the run to conquer my media students and the leading media and communication agencies in Germany: the »Communication Scorecard«.

Communication affects every single value driver and thus itself becomes a crucial value-adding factor in a competitive environment in which products and services increasingly resemble each other. However, it must be closely linked to corporate management’s business parameters if it is to fulfil its intended purpose.

First Model Worldwide

The Communication Scorecard® provides a new model for communication management, combining »soft« and »hard« factors. This makes communication controllable and measurable; communication and corporate strategy are interlocked.

The book is written clearly, is up-to-the-minute and has a sound scientific basis. The authors have considerable international experience in communication management and consulting.

The Communication Scorecard®, which is modelled on the Balanced Scorecard developed by Kaplan/Norton, is the first model worldwide to promise success by integrating communication controlled by measured variables into corporate strategy, thus traceably influencing growth in corporate value.

The authors:

  • Mark Sommerhalder, Ph.D., independent corporate communications consultant (Mark Sommerhalder Consulting and Steiner, Meili, Sommerhalder) in Zurich since 2003.
  • Ralf Hering, Managing Partner of HERING SCHUPPENER Unternehmensberatung für Kommunikation GmbH since 1995, Member of the Global Board of the GCI Group and AMO, a leading international financial communication network.
  • Bernd Schuppener, Ph.D., Managing Partner of HERING SCHUPPENER Unternehmensberatung für Kommunikation GmbH since 1995. Lecturer in Communication Management at the University of Leipzig since 2001.

138 pages, 11 illustrations, board-bound, EUR 27.50. Order online

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447 | His presentation was very interesting for the students and docents. At Stenden University of Applied Sciences, Ian Yeoman gave us many insights in the methods of scenario planning for tourism. Really applied sciences!

That’s the reason why I in my function as Director of Academic Affairs could address him as a Visiting Professor at Stenden University of Applied Sciences.

Ian Yeoman is the world’s only professional crystal ball gazer or futurologist specializing in travel and tourism, as he wrote on his own website.

Read more…

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Martin Gertler | 24. Mai 2008, 00:00 Uhr

446 | An earthquake of 8.0 magnitude struck Wenchuan (Sichuan, China) on May 12. It was the worst natural disaster over the last decades.

More than 42,000 people lost their lives in the earthquake and more than 275,000 people were wounded.

In this province is Stenden preparing the launch of a site.

Our Stenden students in Leeuwarden took the initiative for a fundraising campaign.

Stenden is very proud of this impressive initiative!

Our Executive Board and I as director of the School of Graduate Studies support it strongly.

We think of all the people and families in the earthquake region and wish them all the best in these very sad and hard times.

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Martin Gertler | 23. Mai 2008, 00:00 Uhr

445 | Alle Welt kann inzwischen mit Videokameras die Welt auf zweidimensionale Bildschirme bringen. Jedermann »produziert« inzwischen »TV«. Vor einigen Jahren brauchte man dazu noch ausschließlich Profis. Und mit denen produzierte ich vor etwa siebzehn Jahren einen Dreiviertelstünder über meine Heimatstadt.

Liebe Freunde in Holland und überall: besucht mal … Münster!

1991, ein Jahr vor dem Stadtjubiläum (1.200 Jahre), realisierten Joachim Albrecht, Winfried Baetz und ich ein aufwändiges 45-Minuten-Video, das einige Jahre lang an vielen Stellen der Stadt als VHS-Cassette verkauft wurde - ein speziell münstersches Kreuzworträtsel inklusive.

In kleiner Auflösung (320 x 240 px) ist der Film hier abrufbar. Auch lässt er sich als .mp4-Datei in der Größe 544 x 408 px downloaden und auf videofähigen iPods wiedergeben.

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Der Film konnte nur entstehen, weil wir Gelegenheit hatten, einige Jahre lang vor und hinter Kulissen dieser Stadt zu schauen. Dafür danken wir all denen, die das ermöglicht haben – besonders dem WDR-Landesstudio Münster (Bertold Krähling, Michael Stoffregen-Büller), für dessen »Münsterland-Magazin« wir immer wieder mit der Kamera unterwegs waren.

Wir: das waren die Redakteure, freien Mitarbeiter, Kamera/Tonleute und Cutter von telepublic – der Fernsehproduktionsfirma in Münster. Sie wurde 1985 von dem Frankfurter Kameramann Joachim Albrecht und den münsterschen Journalisten Winfried Baetz und Martin Gertler gegründet.

Manche Mitwirkenden stehen inzwischen an der Spitze deutscher Medienunternehmen. Ich bin dankbar, dass ich seinerzeit mit ihnen allen dieses Werk realisieren konnte, auch wenn es für unsere Produktionsfirma eine große finanzielle Belastung bedeutete. Zur Marktpositionierung des Unternehmens konnte der Film jedoch eine Menge beitragen.

An diesem Wochenende sehe ich meine Heimatstadt wieder, zusammen mit den damaligen Mitschülern am Gymnasium Paulinum, mit denen ich vor 35 Jahren das Abitur schaffte - altsprachlich, humanistisch.

Der Abspann

Cornelia Albrecht (Filmarchiv)
Joachim Albrecht (Kamera)
Kerstin Aldenhoff (im Ballon getauft)
Markos Arnold (der Taxifahrer)
Winfried Baetz (Filmteile Bildung und Kultur)
Siegfried Blattner (der Hauptdarsteller)
Jürgen Böckling (mit guten Ideen)
Matthias Brauckman (Reportagen)
Andreas Freisfeld (mit guten Ideen)
Michael Götz (als Praktikant)
Uschi Herzog (Reportagen)
Cordula Hesselbarth (Grafik)
Martin Hilckmann (Reportagen)
Jörg Homering (Reportagen)
Hotel Schloss Hohenfeld (mit Rezeption und Doppelzimmer)
Helmuth Janssen (Reportagen)
Martin Joachim (Reportagen)
Marc Kieppe (Reportagen)
Peter Klein (Kamera und Ton)
Volker Lehmann (Kamera)
Reinhild Lücking (Ton)
Stefan Lütke-Wissing (Kreuzworträtsel und Filmteile Freizeit und Märkte)
Deutsche Lufthansa (mit einer Boeing 737)
Freilichtmuseum Mühlenhof (mitsamt dem Kiepenkerl)
Michael Nieberg (Reportagen)
Günter Rohkämper-Hegel (Sprecher)
Lothar Schröder (Reportagen)
Café Schucan (mit Kaffee und Kuchen)
Hubert Schulze-Hobeling (Filmteile Verkehr und Wirtschaft)
Helma Sjuts (die Ballonfahrerin)
Stadtmuseum Münster (Geschichtsträchtiges)
David Stucke (Kamera)
Josef Stüer (Reportagen)
Gaststätte Stuhlmacher (Tischreservierung)
Taxizentrale Münster (mit Droschke und Kutscher)
Michaela Tschubenko (die Hauptdarstellerin)
Hartmut Vollmari (Reportagen)
Bernhard Wallasch (Ton)
Volker Wasmuth (Reportagen, Rüschhaus-Szene)
Olaf Wollentarski (Filmteile Architektur, Geselligkeit und Geschichte)

Martin Gertler (Konzeption, Schnitt und Regie)

Copyright:
Joachim Albrecht, Winfried Baetz, Martin Gertler
telepublic Münster, 1991

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Martin Gertler | 21. Mai 2008, 00:00 Uhr

444 | Weiterbildung trägt zur persönlichen Entwicklung und auch zum beruflichen Weiterkommen bei. Besonders beliebt sind bei Arbeitgebern die Fernlehrgänge und Fernstudien. Dies berichteten übereinstimmend in den vergangenen Wochen viele Medien in Deutschland.

Sechs von zehn Teilnehmern eines Weiterbildungskurses erreichen nach eigenen Angaben später ein besseres Gehalt. So das Ergebnis einer Befragung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in Berlin.

70 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass sie nach einer Weiterbildung auf eine höhere Stelle befördert wurden. Beinahe jeder Dritte stellte fest, dass eine betriebliche Schulung seinen Arbeitsplatz gesichert hat.

Fernstudium besonders ergiebig

Das Wissen aus der Schule und der Uni reicht heutzutage nicht mehr bis zur Rente: Rund elf Jobwechsel und die dreimalige Erneuerung der eigenen Wissensbasis hat man während des Berufslebens inzwischen vor sich. Das hat der Soziologe Richard Sennett von der London Business School of Economics and Political Science ermittelt.

Lernende sind auf flexible Schulungsformen angewiesen, um neben dem Job noch studieren zu können. Fernlernen ist stark auf dem Vormarsch.

200.000 Fernlernende starten pro Jahr

In Deutschland werden jährlich mindestens 720.000 Abschlüsse und Zertifikate in der Weiterbildung vergeben, schätzt das Bundesinstitut für Berufsbildung. Bereits rund 200.000 Menschen pro Jahr starten laut Forum DistancE-Learning, dem Fachverband für Fernlernen, ihre Weiterbildung in Eigenregie.

Sie lernen entweder mit schriftlichen Materialien, die ihnen der Postbote regelmäßig nach Hause bringt, oder - so lernt man heute! - per Online-Lektion, wann und so oft sie mögen. Sie sind nicht an feste Unterrichtszeiten gebunden und sparen aufwändige Anfahrtswege. Dadurch lassen sich Job, Familie und Fortbildung besser unter einen Hut bringen.

Die Kombination ist das Geheimnis des Erfolgs

Online-Studium allein ist nur für wenige Lernende geeignet, wenngleich virtuelle Klassenräume inzwischen auch das gemeinsame Lernen zusammen mit anderen Studierenden ermöglichen. Tatsächlich erleben Studierende den Live-Austausch per Webcam oder Chat als motivierend und inspirierend.

Außerdem finden sie online Aufgabenstellungen und Lektionen vor und können in Foren oder speziellen Tools für die Zusammenarbeit das »distance learning« effektiv werden lassen.

Natürlich klingt das Lernen »nach persönlichem Stundenplan« wunderbar, doch in der Praxis ist es nicht jedermanns Sache. Wem das Lernen in der Gruppe näher liegt und wer sich regelmäßig von Angesicht zu Angesicht mit Dozenten und Mitstudierenden austauschen will, für den eignen sich Fernunterrichtsmethoden nicht. Vor allem müssen Fortbildungswillige dafür eine Menge Selbstdisziplin und Durchhaltewillen mitbringen.

Manche Handlungskompetenzen lassen sich besser im Miteinander eines Raumes einüben und überprüfen, daher kennen Fernstudiengänge immer auch die sogenannten Präsenztage, an denen Dozenten und Studenten in einem realen Klassenraum miteinander arbeiten.

Weiterbildende Fernstudiengänge bringen auf diese Weise Menschen aus verschiedenen Regionen, ja sogar aus verschiedenen Ländern zusammen und schaffen damit Gelegenheit zu ansonsten undenkbaren interkulturellen und internationalen Begegnungen. Fernstudium und Präsenztage sind daher eine besonders effektive Kombination.

Kein Wunder, dass sich derzeit jährlich bereits 200.000 Wissbegierige in Deutschland für Fernlehrangebote entscheiden - also fast jeder Dritte, der sich für ein Weiterbildungsangebot einschreibt. Und die Tendenz ist steigend.

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