Bei ihrer Ansprache zur Eröffnung des akademischen Jahres 2014/15 stellte Rektorin Prof. Dr. Gerty Lensvelt-Mulders am 1. September 2014 den neuen Stab des Pedells der Universität für humanistische Studien (UvH) vor.

Passend zur Rektorenkette – vor 25 Jahren speziell für die startende Universität entworfen – zeigt auch der Stab die beiden Grundformen Quadrat und Kreis.

Rektorin Prof. Dr. Gerty Lensvelt-Mulders und Pedell Dorothé van Driel. Foto: echt mooij fotografie

Rektorin Prof. Dr. Gerty Lensvelt-Mulders und Pedell Dorothé van Driel. Foto: echt mooij fotografie

Diese beiden Formen, die im Stab tatsächlich nahtlos ineinander übergehen, sollen für den Versuch stehen, das nahezu Unvereinbare zu vereinen: die Ansprüche der wissenschaftlichen »Peers« (dargestellt durch das Quadrat) mit den Erwartungen und Fragen aus der Gesellschaft (dargestellt durch den Kreis).

Symbol einer Herausforderung.

Lensvelt-Mulders unterstrich: »Um unserem Auftrag entsprechen zu können, ist es wichtig, dass wir Wissen und Werte in Verbindung bringen. Für viele Wissenschaftler erscheint das als unmöglich, geradeso wie die Quadratur des Kreises. Wir glauben aber an die Möglichkeiten, an der Verbindung von Wissen und Werten zu arbeiten, es ist uns der Mühe wert und dies macht unsere Universität auch zu einem besonderen Ort, an dem das Akademische (das Quadrat) und das Wertvolle (der Kreis) einander treffen können.«

Der Stab sei ein wissenschaftliches und auch ein emotionales Produkt, erläuterte die Rektorin weiterhin, denn er sei gemäß den Regeln des Goldenen Schnitts für 3D-Objekte gefertigt worden, die in den 1950er Jahren Dom Hans van de Laan definierte.

Die Gestaltung des Stabs werde daher als angenehm empfunden und sie sei somit auf mehrere Weisen ein Zeichen der Hoffnung darauf, dass etwas, das unvereinbar zu sein scheine, sich als nicht unvereinbar erweisen könne.

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