Martin Gertler | 31. März 2007, 18:00 Uhr

104 | In den zwei Wochen bis Ostern 2007 gibt es an dieser Stelle täglich eine Folge der Video-Meditationen des Kreuzwegs der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main zu sehen.

Folge 7

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103 | Wer »Verschwörungen« ungern sachlich, inhaltlich, logisch analysieren möchte, dem kann mit Bildanalysen geholfen werden. Das Schöne daran ist, dass sie keinen alternativen Übeltäter präsentieren, sondern nur Unstimmigkeiten aufdecken.

Jack White beschäftigt sich seit 50 Jahren mit der kritischen Analyse von Bildern. Er hat zum »Verschwörungs«-thema Nr. 1, den sogenannten Terroranschlägen des 11.9.2001, interessante Untersuchungen offizieller Fotos publiziert.

Man beachte beim ersten Bild nicht nur den künstlich eingefügten Rasen, sondern auch die Schatten zwischen den Beinen der abgebildeten Personen…



Wer sich durch die pingeligen Bildanalysen von Jack durchwühlt, weiß danach vor allem, wie man Fotos für Illustrierten aufbereitet… Achtung, liebe Mediendesigner, NICHT nachmachen bitte!

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Martin Gertler | 30. März 2007, 18:00 Uhr

102 | In den zwei Wochen bis Ostern 2007 gibt es an dieser Stelle täglich eine Folge der Video-Meditationen des Kreuzwegs der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main zu sehen.

Folge 6

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101 | Erst im 20. Jahrhundert begannen die Vertreter der späteren »Medientheorie« und der »Kommunikationswissenschaften« konsequent damit, die Wirkweisen der Medien zu analysieren. Zu Beginn dieses 21. Jahrhunderts scheint eine neue Disziplin zu entstehen, die längst in der akademischen Welt anzutreffen ist, ohne dass man sich derzeit aber mit diesem (noch) verrufenen Namen beschmutzen will: die »Verschwörungstheorie«.

Verschwörungstheoretiker müssten eigentlich die Nachfolger der Medientheoretiker sein. Denn schließlich sind es die Medien, die unsere Weltsicht füttern und prägen. Und Verschwörungstheoretiker, wenn sie es wirklich sind, analysieren heutzutage überwiegend Medienprodukte und die von ihnen verbreiteten Bilder und Texte, tun also etwas, das Medientheoretiker auch tun.

Die deutsche private Initiative arbeiterfotografie.com analysiert seit langem Quellen zu Fragen der Politik. Dort stößt man z. B. auf die spannende Frage: »Wer ist der echteste Scheich?«

Zwei Fotos, die von ein und der selben Person stammen könnten, werden uns von den Medien mit verschiedenen Namen »verkauft«:

links: angeblich Scheich Mohammed kurz nach der angeblichen Verhaftung am 1.3.2003
rechts: eine Person namens Ahmed Abdul Qadus, die gleichzeitig verhaftet worden sein soll

Es geht um die Frage nach der tatsächlichen Existenz des »Generaltäters« Khalid Sheikh Mohammed, kurz KSM genannt, eines international operierenden und studierten Mannes, der angeblich alle Schuld für alle Missetaten rund um den 11.9.2001 auf sich genommen haben soll, zugleich aber (gemäß deutschen Berichten) nur gebrochenes Englisch sprechen könne.

Die ausführliche Analysen sind hier zu finden. Ihr Fazit: die »Scheich Mohammed« genannte Person und das Geständnis könnten Phantasieprodukte des Pentagon oder einer anderen Behörde sein.

Ein second life für KSM – der Scheich ein Avatar des Pentagons?

Dies ist vorstellbar, da laut einer Hongkonger Zeitung jener KSM am 11.9.2002 bei einer Razzia in Pakistan ums Leben gekommen sein soll: »did indeed perish in the raid«

Die Initiative arbeiterfotografie.com hat, dies zur Klarstellung, natürlich kein Unifach anzubieten. Aber angesichts der vielen Märchen, die die Bezahlmedien ständig ungeprüft übernehmen und uns umsatzsteigernd verkaufen, dürfte ein Unifach »Verschwörungstheorie« oder besser »Verschwörungsanalyse« eigentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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Martin Gertler | 29. März 2007, 18:00 Uhr

100 | In den zwei Wochen bis Ostern 2007 gibt es an dieser Stelle täglich eine Folge der Video-Meditationen des Kreuzwegs der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main zu sehen.

Folge 5

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99 | Der Vorstandsvorsitzende der CHN Leeuwarden, Robert Veenstra, nahm an der Gradation von 30 Bachelor-Absolventen des »International Hospitality and Tourism Program« in Qatar teil.

Die Bilder, die er mitbrachte, vermitteln etwas von der friedensstiftenden Kraft der internationalen Studiengänge aus Friesland.




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