Martin Gertler | 27. März 2008, 00:00 Uhr

421 | In zwei Wochen werden sich wieder die Studiengangsleiter der Stenden Hogeschool für zwei Tage zusammensetzen, um über Aktuelles und Prinzipielles miteinander nachzudenken. Ein Tag davon gehört dem Dialog mit Prof. Dr. Wim van Dinten.

Er wird mit uns dort weiterarbeiten, wo wir uns im November in Eernewoude von einander verabschiedet hatten.

Wim erinnert mich ein wenig an die Lepraärztin und Ordensfrau Dr. Ruth Pfau, die in Pakistan lebt und arbeitet und über die ich hier bereits berichtet hatte.

Beide halten es gern mit der Methode des Evangeliums: sie erzählen eine Geschichte und transportieren darüber die Botschaft.

Ich bin gespannt auf den Workshop im April - auf der wunderbaren Insel Vlieland!

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Martin Gertler | 26. März 2008, 00:00 Uhr

420 | Dr. Annegret Stegman berichtet:

Mit rund 400 Teilnehmern war die dritte deutsche moodle-Konferenz so gut besucht wie nie zuvor. Sie spiegelte deutlich, wie standhaft die virtuelle Lehre im Bildungssektor Fuß gefasst hat. Grundsatzdebatten suchte man im Programm vergebens. Es waren konkrete Probleme, die bearbeitet wurden.

In den Räumen der PH Heidelberg kamen all jene zusammen, die sich sonst im Internetforum des Lernmanagementsystems moodle nur virtuell begegnen: der Gründer der offenen Software Martin Dougiamas, Multiplikatoren und Pädagogen, die das System nutzen, ebenso wie Entwickler, die es gemeinschaftlich zum aktuellen Status 1.9 ergänzt haben. (…)

Für Martin Schuhmann, der das moodle-System am Rechenzentrum der Universität Würzburg betreut, sind technisch-organisatorische Probleme überschaubar. Sorge bereitet ihm vielmehr die didaktische Weiterentwicklung. Da es sehr aufwendig sei, anspruchsvolle Lernszenarien zu entwickeln, sei dieser Schritt nur möglich, wenn man auf großer Ebene einen Austausch von Lernkursen etabliere und bereit sei, auch fremde Inhalte aktiv in den eigenen Unterricht einzubinden. Dazu müsse zuallererst die Angst vor Vergleichen mit eigenen Inhalten abgebaut werden.

Gemeinschaftlich will man daher weitergehen: Auf Initiative Schuhmanns haben sich Vertreter der Hochschulen zu einer moodle-Interessensgemeinschaft zusammengeschlossen. Interessierte sind eingeladen, sich in Institutionen übergreifenden Fragen aktiv im Forum an der HU Berlin einzubringen und sich gegenseitig bei der Arbeit zu unterstützen – natürlich auf Basis von moodle.

Nicht nur die RFH Köln und die School of Graduate Studies der Stenden Hogeschool Leeuwarden - auch die großen deutschen Universitäten arbeiten mit Moodle. Sie treffen sich im Moodle-Forum der Hochschulen im deutschsprachigen Raum an der Humboldt Universität Berlin und arbeiten dort an der ständigen Weiterentwicklung dieser weltweit führenden E-Learning-Software mit. Bei den Berliner Kollegen gibt es natürlich auch in niederländischer Sprache den Zugang zum System.

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Martin Gertler | 25. März 2008, 00:00 Uhr

419 | Wer sich die ca. 37 Minuten Zeit nimmt für dieses Video, mit der Rede von jemandem, der künftig die USA führen will, muss sich fragen: Wie wollen die Menschen in den USA, die nun schon zweimal den massiv gegen internationales Recht verstoßenden, amtierenden Dünnbrettbohrer, Lügner und Kriegstreiber gewählt oder zumindest ertragen haben, ohne sich gegen die gravierenden Verluste an Demokratie und Grundrechten zu wehren, einen solchen Präsidenten akzeptieren können, der gebildet und versöhnungsbereit auftritt…?

500.000mal wurde dieser Film binnen 5 Tagen aufgerufen. Und nun: Sie….

Barack ist einer der gebildetsten US-Präsidenten, die es jemals geben könnte. Der Mann hat wirklich etwas zu sagen, weil er argumentieren kann, nicht nur Klischees bedient.

Barack Obama: »A More Perfect Union« (Full Speech in Philadelphia)

Er greift darin das sensible Thema von »Schwarz und Weiss« auf. Und wie! Obama spricht einfach ganz normal, sondert keine Textbausteine und Applaus-Auslöser ab. Ist so einer geeignet, den Show-süchtigen US-Amerikanern als Präsident zu dienen?

Er sei ihnen von ganzem Herzen gegönnt!


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Martin Gertler | 24. März 2008, 12:00 Uhr

418 | Der Blick aus den Fenstern am Ostermorgen. Weihnachtliche Winterstimmung breitet sich über den Inseln aus…



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417 | Unsere niederländische Stenden Hogeschool hat Niederlassungen in Qatar, Südafrika und Thailand. Um den internationalen Austausch zu beleben, bietet die Hochschule ihren Studenten die Möglichkeit, Teile des Studiums an einer ihrer internationalen Niederlassungen zu absolvieren.

Mein Kollege Andreas Beusker hat mit der Videokamera im Gepäck die EISS in Port Alfred, Südafrika, besucht.

In sechs Minuten lässt er in Teil 2 seiner Dokumentation die Studenten aus ihrem Alltag und aus ihren unterschiedlichen Studien- und Praxisgebieten berichten. Teil 1 wurde bereits vorgestellt.

Diese beiden »Stippvisiten« wurden am Stand der Grand Tour® beim Tag der Offenen Tür der Stenden Hogeschool in Leeuwarden am 8. März erstmals gezeigt und fanden reges Interesse.

In Vorbereitung ist eine Gesamtdokumentation des spannenden Konzepts der Grand Tour®. Dazu wird es ergänzend eine Folge über die Geschichte dieser Tradition in der früheren Universitätswelt und eine Folge über ein weiteres Ziel für die Stenden-Studierenden, nämlich die Niederlassung in Doha (Qatar), geben.

Die Stenden Hogeschool ist die internationalste Hochschule der Niederlande. In ihren Niederlassungen in Qatar, Südafrika und Thailand können die Studenten problemlos eine Studienperiode ihres niederländischen Pensums absolvieren.

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Martin Gertler | 23. März 2008, 12:00 Uhr

416 | Am Gründonnerstag erfuhren es die Mitarbeiter und die Medien: die Stenden Hogeschool in Leeuwarden platzt bald aus allen Nähten und darum wird schnell ein zusätzliches semi-permanentes Gebäude aufgestellt, allerdings leider genau vor meinem Fenster…

Ein L-förmiger Kasten wird sich an das ISM-Gebäude schmiegen, mit 3.000 qm nutzbarer Fläche. Baubeginn soll möglichst noch im April und Fertigstellung Ende August sein, rechtzeitig zu Beginn des neuen Studienjahres…

Die noch großenteils sehr neuen Hochschulgebäude (2004 errichtet) reichen jetzt schon kaum noch aus.

Ab September rechnen wir mit 7.600 Studenten allein in Leeuwarden (insgesamt dann ca. 11.000), und die Zahl wird sich Jahr um Jahr weiter erhöhen, zumal bald die doppelten Abiturjahre in Deutschland eine Menge Studienplatzbewerber erzeugen werden, die an den Hochschulen in Deutschland allein gar nicht genügend Raum finden können.



Vorstandsvorsitzender Robert Veenstra berichtete im Friesland-Radio aktuell über die aktuellen Planungen - und dass da noch Platz wäre, entlang des schönen Kanals »Dokkumer Ee«, für weitere tausend Quadratmeter.

Was sein muss, muss sein!

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